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Donnerstag, 28. November 2013

Osteopathie soll helfen?

Heute mal etwas anderes. Vielleicht etwas sehr persönliches, aber etwas, was ich trotzdem mal los werden möchte. Ich bin seit etwa anderthalb Jahren Migränepatientin. Die Migräne kam für mich ziemlich plötzlich und ohne ersichtlichen Grund. Anfangs hatte ich etwa einmal im Monat schwache Anfälle, meistens nach einem stressigen Tag am Nachmittag. Nach und nach veränderte sich das Bild. Aus monatlich wurde 14-tägig, teilweise auch wöchentlich. Aus einem schmerzhaften Hämmern in der Linken Schläfe, wurde ein unerträglicher Schmerz in der oberen linken Gesichtshälfte, Auge, Nasennebenhöhlen, alles kann beteiligt sein. Wenn es besonders schlimm ist, kommt Übelkeit usw. hinzu. ASS, Aspirin und Dolormin vertrage ich nicht, Paracetamol und Ibuprofen sowie ein Triptan erzielen keine spürbare Verbesserung. Anfangs wollte ich mich mit meinen Schicksal einfach abfinden, als ich jedoch nach meiner Zahnextraktion einen so heftigen Anfall hatte, dass ich einen ganzen Tag kaum ansprechbar war, habe ich der Migräne den Kampf angesagt. 
Auf diversen Seiten steht, dass Osteopathie bei Migräne helfen kann und da meine Krankenkasse diese bis zu einem Teil bezahlt, habe ich mir einfach mal einen Termin bei der entsprechenden Physiotherapie besorgt. Gestern war dann mein erster Termin. Die Therapeutin ist sehr nett, wie sich im ersten Anamnesegespräch heraus stellte. Was machen Sie beruflich? Seit wann haben Sie die Migräne? Ist in diesem Zeitraum irgendwas vorgefallen? Hatten Sie sonst mal einen Unfall? usw. usw. 
Dann sollte ich mich vor sie stellen. Sie würde die Anspannung in meiner linken Körperhälfte sehen. Sie tastete mich ein wenig ab, Wirbelsäule, Brustbereich, Schultern...So ganz genau wusste ich nicht, was sie dort tat, da alles ohne Druck und große Kraftaufwendung passierte. Sie fühle keine Wirbel, sie legte einfach nur ihre Hand flach darauf...Nunja.
Während des ersten Gespräches erzählte ich ihr ein wenig etwas aus den letzten Monaten. Das ich auf Grund einiger Ereignisse eine Angst entwickelt habe, die aber beschränkt ist. Da die Umstände, die für meine Angst zuständig sind, aber schon lange vor dem ersten Migräneanfall da waren, mache ich diese nicht dafür verantwortlich. Trotzdem wollte sie mir durch das Berühren mancher Druckpunkte am Kopf meine Ängste nehmen. Ich sollte daran denken, fühlen was es mit mir macht und in diesem Moment drückte sie leicht meinen Kopf. Mal ganz oben am Scheitel, dann wieder über den Ohren...plötzlich fingen meine Beine an leicht zu zucken, so als ob sich meine Muskeln anspannen und wieder lockern. Eigentlich wollte ich gar nicht DARAN denken und so kam ich teilweise auch mit den Gedanken ab und hatte ein Gefühl der Stille in mir...trotzdem wollte sie wissen, wie ich mich in dem Moment gefühlt habe. Mir ging es nicht schlecht, Die Angst war ok, es gab ja gerade keinen Anlass dafür. Sie meinte ich sei diese Angst jetzt los. Ich könnte mit eventuellen Situationen locker umgehen. Ok...

Dann ging es weiter mit dem eigentlichen Problem. Ich hatte vor gut 20 Jahren mal einen Unfall bei dem ich mir den Oberkiefer gebrochen habe. Durch das Röntgenbild des Zahnarztes vom letzten Monat, weiß ich aber, dass man diesen Bruch nicht mehr sieht. Nunja. Um herauszufinden ob dort das Problem noch liegen könnte, drückte sie auf meine Zahnreihen und den Gaumen. Irgendwie habe ich mir unter Physiotherapie und Osteopathie etwas anderes vorgestellt ;-) Aber egal. Ihre Schlussfolgerung war dann, dass der Unfall von vor über 20 Jahren, Schuld an meiner Migräne sein könnte. Die rechte Hälfte meines Gaumens geht wohl nicht wie normal leicht nach oben. Dies würde dann wieder auf die linke Seite ausstrahlen...Wie genau sie das jetzt gemerkt hat, kann ich gar nicht sagen. Anschließend drückte sie wieder einige Punkte an meinem Kopf. teilweise Hals...
Nach einer Stunde war die Sitzung dann beendet. Sie sagte, wenn ich Glück habe, bin ich die Migräne jetzt schon los. Mein Körper würde jetzt noch ein wenig arbeiten, sollte mir irgendwas komisch vorkommen, dann soll ich anrufen. 
Ich fühlte mich nach der Sitzung wohl. Hatte ein gutes Gefühl in mir und habe immer noch die Hoffnung, dass ich die Migräne los bin. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie sich anschleichen möchte, aber so wie sie da ist, ist sie wieder weg.

Alles könnte schön sein, wäre da nicht die Angst...Sagte sie nicht, sie ist weg? Sie war auch weg, bis zum gestrigen Tag. Nach der Arbeit lief ich zum Auto und sie war da...ohne Grund und ohne das ich darüber nachgedacht habe. Ich setzte mich ins Auto und fuhr Richtung Heimat. Ich beobachtete alles, dachte überall ich sehe etwas, was dort nicht ist. Ich hatte ein ungutes Gefühl im Bauch und hätte am liebsten einfach angefangen mit Weinen. Was war mit mir passiert? Hat sie einen falschen Punkt gedrückt? Ja, mein Körper soll arbeiten, aber so???  Ich ärgerte mich wieder über mich selber, weil ich nichts dagegen tun konnte, aber ich habe gelernt, dann man manche Dinge nicht beeinflussen kann und somit einfach annehmen muss. Wenn ich daran denke, fühle ich mich wieder unwohl. Ich hoffe sehr, dass sich diese Gefühle wieder einpegeln und in die Ecke verkriechen, wo sie sich in den letzten Wochen auch aufgehalten haben....
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Dienstag, 26. November 2013

Endlich wieder Sonne und ein Rückfall???

Obwohl die Arbeit mich heute echt geschafft hat, wollte ich das schöne Wetter gleich ausnutzen. Hinzu kommt,dass ich mir vorher eine große Tüte Lebkuchenherzen gekauft habe und ein Teil die Heimreise nicht überlebt hat. Also drei Schichten Laufklamotten an, die im Endeffekt doch zu wenig waren, und los ging es. Die Spende gestern, bereitete mir heute doch wieder ein paar Probleme, sodass ich mich Zwang wirklich langsam zu laufen. Und wo wir schon beim Thema langsam sind...also entweder bin ich zu blöd meine Strecke nachzumessen, oder ich bin gut. 10km in 74 Minuten. WOW!!!Und ich bin gefühlt wirklich langsam gelaufen. Also irgendwas stimmt da nicht. Ich hatte sogar Zeit ein kleines Foto zu machen. Es ist kalt geworden in Deutschland. Und die Kleingärtner verbrennen ihr Holz, ich mag diesen Geruch. Er erinnert mich an Mittelaltermärkte und deftige Speisen...

Hmmhmm, heute morgen auf dem Pausentisch stand ein Pfund Gehacktes...und die anderen haben es sich wirklich schmecken lassen. Ich dagegen freute mich auf meine vegane Variante im heimischen Kühlschrank. Sieht doch verdammt "echt" aus,oder? Geschmacklich konnte es mich auf einer Schreibe Brot, nicht überzeugen. Zwar habe ich es gut gewürzt, aber die Reiswaffeln schmeckt man leicht durch. Vielleicht funktioniert es mit Maiswaffeln besser? Den Rest habe ich angebraten und das war wirklich lecker. Wollte sogar der dicke Peter wieder probieren, aber der muss sich sein Futter ja verdienen.



Montag, 25. November 2013

Pizza mal anders

Nun schon zum dritten mal habe ich mir eine kleine Pizza mit Hilfe eines Wrap-Fladens gemacht. Und da man ja nie auslernt, ist diese mir auch am besten gelungen :-)

1 Wrap-Fladen
1 TL Sandwich-Paste Tomate-Mais und etwas Sojamilch
1 Champignon
2 kleine Datteltomaten
ein paar Maiskörner








150° und 10-15 Minuten später, dazu noch ein paar Lauchringe zur Deko








Immer wieder ein Genuss :-) Wichtig ist, die Fladen nicht zu lange im Ofen zu lassen. Der Rand muss noch hell sein, sonst werden sie zu trocken (und das geht schnell :-) )






Sonntag, 24. November 2013

Glücklich trotz grau

Als ich heute morgen aus dem Fenster sah, regnete es mal wieder vor sich hin und ich beschäftige mich zunächst mit allerlei anderen Dingen. Jedes mal wenn ich wieder hinaus sah, nieselte es immer noch. Ich war
schon gerade dabei meine heutigen Laufpläne zurück in die Schublade zu packen, als ich einen kleinen Arschtritt in Form von "5 Gründen trotz Regen zu laufen" bekam. Was sollte ich jetzt noch anderes tun als meine Laufschuhe anzuziehen und zu starten?!? Ich hatte ja gar keine Wahl und machte mich auf den Weg. Schon nach den ersten Metern genoss ich trotz Tropfen die frische Luft und war erstaunt, wie viele Menschen sich trotz des Wetters draußen aufhielten. Vermutlich war für sie alle Bewegung der beste Kampf gegen die Herbstdepression.
Leider ließ mich schon nach kurzer Zeit mein Mp3-Player im Stich und ich koppelte auf Radio um. Da die moderneren Sender von Störungen geprägt waren, entschied ich mich klassisch für Radio SAW :-D Ein wenig schwelgte ich in Kindheitserinnerungen, denn dieser Sender lief bei uns Zuhause in der Küche eigentlich non stop.

Da ich überlegte wo ich heute lang laufen möchte und ich mir denken konnte, das der größte Teil der Wege aufgeweicht sein würde, entschied ich mich für den Rad-Wander-Weg Richtung Wörlitz. Schon vor einiger Zeit berichtete ich ja darüber, wie einfach es sich die Stadt Dessau gemacht hatte und den Radweg einfach auf Grund der schlechten Verhältnisse für Radfahrer gesperrt hatte. Damals hatte ich keine Kamera an der Frau. Heute war es dann der Fall und das Verbotsschild steht tatsächlich immer noch dort.

Was will man dazu noch sagen???

Ich freue mich dafür riesig über mein heutiges Ergebnis. Ich habe 10,1 im in 70 Minuten geschafft =) So kann es weiter gehen!!!

Samstag, 23. November 2013

Zweite Laufeinheit

Es ist ja schon fast peinlich, wenn ich sage, dass ich heute meine zweite Laufeinheit für diesen Monat absolviert habe. Da ich ja nun schon fast drei Wochen meine Füße nicht in den Laufschuhen hatte, lief ich ohne irgendein Ziel los. Ich wollte einfach erstmal herausfinden, wie weit ich komme, da dies nach einer Plasmaspende ja auch immer eher ungewiss ist. Gleichzeitig wollte ich meine neuen Kompressionsstulpen testen, die ich in der letzten Woche bestellt hatte.

Nach den ersten Metern stellte ich fest, dass ich einen Kaugummi vergessen hatte, verdammt. Das zu erwartende Brennen in der Lunge ließ deshalb auch nicht all zu lange auf sich warten. Aber dank meiner planmäßigen Gehpausen, bekam ich das Problem in den Griff. Es tat gut sich endlich wieder an der frischen Luft zu bewegen, auch wenn das Wetter eher trüb war. Das einzige Highlight auf meiner Runde heute, waren zwei kleine Pferdekoppeln, an denen ich kurz anhielt.  Und wieder mal dache ich, es kann doch nicht so schwer sein, einen vernünftigen Reiterhof in der Nähe zu finden...




Insgesamt habe ich in einer guten Stunde fast 9km geschafft und bin damit sehr zufrieden =) 

Freitag, 22. November 2013

Wo bin ich denn hier gelandet?

Ein Kranich, ein Samen und Entspannung.
Der gestrige Tai Chi/ Gi Qong-Kurs ließ mich doch ein wenig zweifeln.
Es fing harmlos an, ein paar Runden Gehen, Fuß- und Hüftkreisen... und dann kam schon der erste fragwürdige Moment. Zur Erwärmung sollten wir eine Übung aus dem Gi Qong machen, einen Kranich, der gerade losfliegen möchte. Erst ganz langsam, was vermutlich noch relativ ansehnlich war und dann sollten wir immer schneller werden. Der Übungsleiter machte es vor. Bis zur Hälfte der Geschwindigkeit bin ich noch mitgekommen, dann schaute ich mir das Ganze lieber mit vorgehaltener Hand an und konnte mir das Kopfschütteln nicht verkneifen. Es sah wirklich so aus, als wollte er jeden Moment abheben und die anderen waren bemüht, seiner Schlagfrequenz zu folgen.
Dann ging es weiter mit den Atemübungen, allerdings mal ohne den goldenen Faden der mich nach oben zieht.
Da wir weiter an unserer Choreografie üben wollte, erzählte er uns, dass nach dem Wasser, das Holz kommt. Um uns besser in dieses Element hineinzufühlen, folgte eine kleine Übung. Jeder sollte sich eine Matte nehmen und die Geschichte, die er uns im Anschluss erzählte, mit Körperbewegungen nachempfinden. Er erzählte von einem kleinen Pflanzensamen, der gefangen war in seiner harten Schale und mit der Hilfe von Sonne und Wasser aufbrach und langsam austrieb, immer größer und größer wurde, langsam einen festen Stamm und tiefe Wurzeln ausbaute, eine kräftige Krone bekommt in der Vögel nisten...vermutlich hat jeder eine kleine Idee, wie man dies mit seinem Körper umsetzen kann. Ich natürlich auch,
Samen bricht auf: Arme ausstrecken
Pflanze wird größer: langsam von der Hocke in den Stand
Krone: Arme vor den Körper.
Soviel dazu. Als ich jedoch in die Hocke kam, sah ich die anderen Kursteilnehmer und ich fragte mich ernsthaft: Habe ich Tablettenausgabe vor dem Kurs verpasst??? Die Frau von Frankenstein war mindestens genauso amüsiert wie ich und wir freuten uns beide über das Engagement der anderen. Sie hatten alle ihre Augen geschlossen und waren mit ihren Gedanken zu 100% bei bzw. in ihrem Baum. In welcher Selbsthilfegruppe bin ich denn hier gelandet? Und bin ich angespannt, weil ich nicht zum Baum geworden bin? Haben sie sich mit der Yoga-Tante vom Kaffeeklatsch abgesprochen? Beim besten Willen konnte ich mich nicht mit dieser Situation anfreunden. Ein Grasbüschel der im Wind weht,ja, aber den Werdegang eines Baumes konnte ich absolut nicht nachfühlen.  Zum Glück war die Gesichte nicht allzu lange, sodass wir schnell etwas anderes machen konnten.
Wie gesagt, nach dem Wasser kommt das Holz. Das Holz steht für den Frühling, den Osten und beim Kochen für die Zubereitungsart "Dämpfen", aha. Es gibt wohl auch einige Kochbücher zu diesem Thema, für welche man aber vermutlich ein Studium ablegen müsste.
Zum Ausklang der gestrigen Stunde gab es noch eine Entspannungsübung. Wir sollten in jeden Teil unseres Körpers hineinhören, wie entspannt doch alles sei. Das mag ja noch in Ordnung sein, aber Formulierungen wie " Es breitet sich eine warme Welle in unserem Bauch aus", bringt mich sofort wieder zurück in die Realität, da ich unweigerlich an die Peristaltik meines Magen-Darm-Traktes denken muss. Auch Aussagen wie "Unser Kiefergelenk ist ganz locker" sorgte bei mir eher für Aufheiterung, da, wie mein Zahnarzt mir ja erklärte, gar nicht der Fall sein kann, denn sonst würde unser Unterkiefer nach unten klappen. Dieses ist zum Glück bei keinem passiert...

Donnerstag, 21. November 2013

Schlank ohne tierische Fette?

Es ist wirklich erstaunlich. Ich ernähre mich nun seit etwa 1 1/2 Monaten vegetarisch, verzichte zudem auf H-Milch. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich seit dem gesund und ausgewogen lebe. Jetzt in der kalten Jahreszeit steigt der Appetit auf etwas Süßes und wenn der Schweinehund Hunger hat, wird er gefüttert. Neben zwei normalen Mahlzeiten wandern unzählige Nascherein in meinen Magen. Eine Packung Baumkuchenspitzen, gefüllte Lebkuchenherzen, Katjes Joghurt Gums...je nachdem worauf ich gerade Lust habe. Was ist daran nun erstaunlich? Ich war seit 2 1/2 Wochen nicht Laufen (Ja, Schande auf mein Haupt) und trotzdem halte ich mein Gewicht ohne Probleme. Soll die Reduzierung von tierischen Fetten und Eiweißen wirklich soviel ausmachen? Sobald ich wieder Sport mache und mich halbwegs normal ernähre, kann ich eine sichere Aussage treffen.

 Da mir das Kochen momentan wieder Spaß macht, gibt es so gut wie jeden Tag eine warme Mahlzeit. Hier mal eine kleine Zusammenfassung der letzten drei Tage

Toskanische Karree von Garden Gourmet mit Kartoffelspalten und Champigons.
An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich den Geruch von warmer Sojamilch absolut nicht leiden kann und immer wieder froh darüber bin, dass er nach einiger Kochzeit verschwindet und das Essen dann auch nicht danach schmeckt :-)



Dann habe ich noch vegetarische Nuggets probiert. Die Konsistenz des Innenlebens erinnerte mich an kalte Fischstäbchen, oder Fischstäbchen, die man im Backofen warm gemacht hat. Die Panade war dank dem Öl aber schön kross. Leider waren sie ziemlich lasch gewürzt und konnten mich nicht ganz überzeugen. Zusammen mit den Bratkartoffeln aber trotzdem ein leckeres Essen.



Die Nuggets gab es dann heute nochmal mit gebratenem Reis und süßer Chilisauce.

Von einem Arbeitskollegen habe ich ein Kochbuch über veganes Essen bekommen. Damit werde ich mich am Wochenende mal näher beschäftigen, da dort unter anderem auch beschrieben steht, wie man auf das Ei beim Panieren verzichten kann.

Mittwoch, 20. November 2013

Der Tierpark

Ich hatte die Wahl zwischen einem genervten Beitrag wegen des Wetters oder ein paar Bilder aus dem Dessauer Tierpark.


























Montag, 18. November 2013

Vegane Köstlichkeiten und zdf@bauhaus

Gestern war ich zu einem veganen Kaffeeklatsch eingeladen. Die Goldene Rose in Halle liegt in der Nähe vom Markt und ist von Außen eher unauffällig. Von Innen strahlt die Lokalität eine gewisse Ruhe aus, die durch üppige Sofas und alte Tapete erzeugt wird. Gleichzeitig ist schon auf den ersten Blick sichtbar, dass dies eher Räumlichkeiten für Studenten und Künstler sind. Es gab einiges an Kuchen aber auch Herzhaftem zur Auswahl. Von Kokos-Pfirsich-Schnitten und Marzipankartoffeln über warmen Apfelstrudel und Heidelbeertarte bis hin zu Baguette mit Schnittlauchsalat und mediterranen Broten. Alles konnte gegen eine kleine Spende, deren Höhe man selbst wählte, probiert werden. Natürlich konnte man sich auch etwas von der Getränkekarte bestellen. Aus meiner Sicht war die Kaffeerunde gut besucht und einige Kuchen schon nach kurzer Zeit vergriffen. Nachdem man erst einmal gesättigt war, hielt eine der Besucherinnen einen Vortrag über "Vegan und Yoga". Sie erzählte erstmal, dass sie eigentlich schon als Kind nie Fleisch essen wollte und der Auszug aus ihrem Elternhaus eine Art Befreiung war, denn nun konnte sie niemand mehr "zwingen" totes Tier zu essen. Irgendwann kam sie dann zum Yoga und sie machte erneut einen Wandlungsprozess durch, der ihrer Meinung nach ganz automatisch passierte. Leider merkte man schon am Anfang, dass die gute Dame spirituell sehr angehaucht war, was mir ein wenig das Interesse am Vortrag nahm. Natürlich glaube ich an andere Kräfte, ein Leben nach dem Tod und das alles was passiert, etwas Gutes nach sich zieht, aber ich werde mein Wasser jetzt nicht 15 Minuten kochen lassen, damit dieses sich mit Energie aufladen kann und mein Wohlbefinden steigert. Einer der anderen Gäste wollte wissen, ob man diese Energie messen kann und typisch Spirituell, wäre ihr dies egal, sie merkt es an ihrem Körper und braucht keine Messungen, wir sollten es einfach alle mal ausprobieren. Eine sehr gewagte These war, dass es bei den Dinosauriern Fleisch- und Pflanzenfresser gab und diese sind ja irgendwann ausgestorben. Und da es bei den Menschen nun auch "Normalos" und Veganer gibt, wartet sie darauf, wann wir irgendwann aussterben. Meine sehr ordnungsliebende Deutschlehrerin hätte wohl "Thema verfehlt" unter eine solche Aussage geschrieben. Witzig fand ich auch die Aussage, dass Heavy Metal die Aura zerstört und es schon einen Grund dafür gibt, warum bestimmte Menschen solche Musik hören. Keiner würde sich dies freiwillig antun. Ich musste ja schon ein wenig grinsen und war etwas traurig darüber, dass sich scheinbar kein Metalfan im Raum befand. Über dieses Thema könnte man in einer guten Konstellation sicherlich auch stundenlang diskutieren. Sie erzählte auch noch, dass Yoga etwas damit zutun hat den Körper zu reinigen und unter Umständen eine Erleuchtung zu bekommen,so wie einige Gurus die sich nur von Licht und Wasser ernähren können -> Na hoffentlich geht mir nie ein Licht auf :-D Und wer heute Abend nicht Bauer sucht Frau gucken möchte,kann ja mal bei ZDF Kultur reinschauen und Anna Depenbusch lauschen, vielleicht entdeckt mich ja jemand :-)

Sonntag, 17. November 2013

Jungerfernflug zum Mord

Es ist 1913, Professor Zuckerle hatte doch tatsächlich eine Zeitreisemaschine erfunden und stand nun vor dem Jungfernflug. Er hatte solche Hoffnung endlich das Herz von Elisabeth zu gewinnen, die Tochter der Familie von Donnerstein, die seine Arbeit finanzierte. Elisabeth sollte allerdings Rainer Maria Rilke (gespielt von einem Zuschauer) heiraten, der aber an einer heftigen Erkältung litt.
Kurz vor dem Start wurde bekannt, dass Rudolph von Donnerstein schon lange eine Affäre mit einer jüngeren Frau hatte, diese wollte er auch unbedingt mit ins Jahr 2013 nehmen, denn da wäre es sicherlich auch normal, mehrere Frauen gleichzeitig zu haben. Extra für den heutigen Anlass, war auch der Kaiser angereist (gespielt von einem Zuschauer) und somit war die "Völkerschlacht Donnerstein" mit vier Leuten voll besetzt und konnte nur ins Jahr 2013 starten, wenn alle Zuschauer im Stehen heftig mit den Armen wedeln. Zurück von der aufregenden Reise war der Kaiser völlig schockiert, dass Deutschland nun von einer Frau regiert wird. Der Geliebten von Herrn von Donnerstein ging es nach der Landung sichtlich schlecht und sie starb wenige Minuten später. Alle waren ratlos, aber da kam zum Glück die US- Security, die durch ihre Abhöraktion schon längst von der Zeitreise erfahren hatte. Sie ließen Magdalena optuzieren und fanden heraus, dass sie an einer Arsen-Vergiftung gestorben war...Wer war bloß der Mörder???
Natürlich ist dies nur ein Bruchteil der Geschichte, aber ich möchte ja auch nicht zuviel verraten. Das Spiel überzeugte nicht durch ein tolles Bühnenbild und Requisiten, sondern durch viel Witz und Charme. Immer wieder wurde aktuelles Zeitgeschehen mit eingebaut und sorgte so für viel Gelächter. So lernte z.B. der Professor Zuckerle auch, dass man in der Zukunft jedes Problem "googelte" und die US-Security fragte doch tatsächlich, ob dieses Google zum Hirntod führen würde. Als dann Magdalena starb, war die Frau von Donnerstein aber ganz stolz, dass man 1913 Probleme auch ohne Google lösen konnte.
Insgesamt waren es 5 Akte, zwischen denen es neben einem Gang auch immer viel Zeit für Raucher und Getränkewünsche gab. Organisatorisch eine gute Leistung und der Gast fühlte sich rund um gut betreut. Eigentlich waren es vier Gänge, aber ich war so in ein Gespräch vertieft, dass ich doch glatt vergessen habe, meinen Hauptgang zu fotografieren ;-) Es gab Falafel mit Kartoffelkuchen. Sonderwünsche wurden im Vorfeld angenommen und ohne Probleme umgesetzt. Ich hatte z.B. ein vegetarisches Menü und da ich Paprika nicht ausstehen kann, bekam ich ein Kürbis-Ingwer-Süppchen. Auch die Getränkekarte ließ keine Wünsche offen und so konnte ich mir ein paar alkoholfreie Cocktails schmecken lassen. Es war zwar ein langer Abend, aber dennoch wirklich gelungen.
Wer also kurz vor Weihnachten noch ein passendes Geschenk sucht, kann sich ruhig überlegen, ob so etwas in der Art, vielleicht das Richtige wäre, ich kann es nur empfehlen :-) Hier noch ein kleines "Suchbild", wer herausfindet wieviele Gläser sich auf diesem kleinen Bild befinden, gewinnt ein Lächeln :-D

Freitag, 15. November 2013

Gib Pfote

Wir drei sind sehr engagiert, was das Clickertraining angeht. Wir üben zwei- bis dreimal am Tag, da gehen ganz schön viele Kaustangen drauf. Mein größter Wunsch in dieser Sache war es, dass mir mein Peterle die Pfote gibt. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie ich meinen Kater dazu kriegen soll. Also schaute ich mir gestern das Lehrvideo im Internet an (heutzutage findet man ja echt alles) und dann ging es los. Er wurde am Anfang dafür belohnt, wenn er an meiner Hand schnupperte. Irgendwann gab es dafür kein Leckerchen mehr und er fing tatsächlich damit an, seine Pfote in die Richtung meiner Hand zu bewegen. Ich konnte es kaum glauben und freute mich innerlich wie ein kleines Kind. Nach und nach stellte ich fest, das mein Peter ein Rechtspfötler ist. Mit seiner linken Pfote stupst er meine Hand immer nur kurz an, die rechte legt er richtig in meine Hand oder gibt mir ein "High five".
Natürlich macht es sich schlecht mit einer Hand die Kamera zu halten,im richtigen Moment den Auslöser zu drucken, dann aber auch gleichzeitig zu clickern und Peter ein Leckerchen hinzulegen :-) Aber ich denke das Bild ist schon sehr aussagekräftig. Wir üben jetzt nicht mal eine Woche und haben schon sehr viel erreicht, ich bin stolz auf mein Heimkind.

Donnerstag, 14. November 2013

Tai Chi - alle guten Dinge sind drei

Einatmen, Ausatmen, Wurzeln verankern uns fest im Boden und der goldene Faden zieht uns wieder nach oben...immer und immer wieder. Der Kurs hatte bis zu diesem Zeitpunkt sein Ziel erreicht, ich war entspannt und gelöst, obwohl die Grenze zum Gelangweiltsein schon leicht überschritten war. Aber ich schloss die Augen und nahm bei jedem Einatmen die Arme nach oben und beim Ausatmen gingen sie langsam wieder nach unten...ich konnte abschalten und machte mir mal keinen Kopf darüber,ob meine Bewegungen jetzt blöd aussehen würden. Vielleicht lag es auch daran, dass Frankenstein neben mir stand und alles neben ihm wie Kunst aussieht ;-) Es gab natürlich auch bei dem ein oder anderen wieder leichte Koordinationsschwierigkeiten. Eine andere Teilnehmerin erzählte, dass Menschen, die als Babys nicht gekrabbelt sind, Probleme mit der richtigen Koordination haben. Vielleicht liegt es aber heutzutage auch am Mangel der Bewegung. Viele können mit dem 10-Finger-System schreiben, aber wenn sie dann auf einem Bein stehen sollen,den anderen Fuß in die eine Richtung und die Hände in die andere Richtung kreisen sollen, dann sehen sie ziemlich albern aus. Ich lauschte der Musik und fragte mich, was sie da wohl singen. Es war natürlich chinesisch und sie hätten auch einfach singen können "Ihr seht so blöde aus,ihr seht so blöde aus...", wir hätten es ja eh nicht verstanden ;-) Nachdem ich mich also mit dem Schicksal abgefunden hatte, dass ich bis Anfang Dezember einfach nur das Atmen üben werde, kam die Wendung. Unser Trainer erzählte noch etwas über die chinesische Lehre von Yin und Yang und dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu einem Ganzen. Ziel unseres Kursen sei es, ein kleine "Choreografie" von 5 Bildern zu lernen. Die 5 Bilder sind die 5 Elemente und bei den Bewegungen wird eine kleine Geschichte erzählt. Wer wissen möchte,wie dies mal aussehen sollen, hier ein kleines Video. Wie man am Anfang der Übung sieht, bückt sich der Mann. Dies sollte dann heute auch eine Partnerübung sein. Allerdings brauchte er erstmal ein Opfer um den anderen zu zeigen, was sie tun sollen. Und wen wählt er? MICH!!!Ausgerechnet mich. Er dachte sich vermutlich weil ich die Jüngste bin, ist die Chance,dass ich noch halbwegs beweglich bin, relativ hoch. Oh man. Also sollte ich in die Hocke gehen und dabei die Fersen am Boden lassen. Da es eine Partnerübung sein sollte, reichte er mir seine kalt-schweißigen Hände...Na gut,das war ja echt ein Witz, das schaffe ich auch ohne Hilfe ;-) Bei der zweiten Übung gingen wir dann gleichzeitig in die Hocke. Dabei sei es wichtig,einen großen Abstand zu haben, nur so sei es angenehm...also angenehm war für mich etwas anderes. Ich hatte eher das Gefühl als würde er mich die ganze Zeit zu sich rüber ziehen, aber ich blieb "hockfest". Die dritte Übung sollte dann die Krönung sein. Wir gingen wieder beide gleichzeitig in die Tiefe und wippten dann nach vorn und hinten...ähm ja...also die Durchführung war mit meiner Trainingspartnerin wesentlich angenehmer. Nun gibts aber wenigstens ein Ziel in diesem Kurs und er macht ein bisschen Sinn... Die erste Übung im Video ist übrigens das Element Wasser...Es wird dargestellt wie das Wasser nach oben steigt und zu einer Wolke wird. Dann regnet es wieder und es werden Flüsse und Bäche gefüllt. Aus diesen schöpfen wir Wasser...

Der erste Veggie-Burger

Eigentlich wollte ich Fleischersatzprodukte vorerst meiden, allerdings lächelte mich heute im Kühlregal eine grüne Verpackung mit vegetarischen Burgern von Garden Gourmet an, die dann doch mit musste. Garden Gourmet gehört zu Nestle und bietet einiges Vegetarisches an. Von Burgern,über Frikadellen über Nuggets bis hin zu Würstchen.
Da ich zuvor noch keinen fleischlosen Burger gegessen habe, war ich sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Schön locker, leicht saftig und vor allem super gut gewürzt. Da ich einmal bei Edeka war, nahm ich noch eins der super leckeren Toskanabrötchen mit. Etwas Salat, Zwiebeln, Tomaten und eine Scheibe Käse drauf und fertig ist ein super Burger. Für alle die mal über ihren Tellerrand schauen wollen, sicherlich einen Versuch wert :-) Nun bin ich gestärkt und kann mich bei Tai Chi entspannen...

Mittwoch, 13. November 2013

Vom Vegetarier zum Tierquäler

Es ist ja schon witzig, wie manche Leute versuchen zu diskutieren, wenn man einfach nur seinen Standpunkt äußert. Man sagt einen einfachen Satz "Ich mach jetzt dies und jenes" und schon werden einem Nachteile aufgelistet, nach denen man überhaupt nicht gefragt hat und die subjektiv sind. In der vergangene Woche hatte ich nun etwas mehr Zeit und habe mir Gedanken gemacht, wie ich mir die Zeit vertreiben kann. Dabei sind mir dann meine Katzen in den Sinn gekommen, die nun leiden müssen. Und dieses "leiden" scheinen einige Leute ja echt ernst zu nehmen. Um was geht es? Um einen Clicker, einen Targetstab und Unmengen an Leckerchen. Wie kann ich dies nur meinen beiden zumuten? Sie sollen doch schließlich tun und lassen was sie wollen. Sie sind ja Katzen. Ja genau, sie sind Katzen und wenn sie keine Lust drauf haben, dann machen sie es auch nicht. Und ich werde meine Wohnung jetzt nicht mit Rollrasen auslegen und mir ein paar Mäuschen holen, damit sie ihrer Natur nachgehen können ;-) Das Prinzip des Clickertrainings ist relativ leicht. Die Mietz macht etwas, was ich möchte, dann clickt es und sie bekommt ein Leckerchen. Der Targetstab dient dann dazu, die Katze zu lenken. Z.B. das sie Männchen macht oder von einem Stuhl zum anderen springt, immer mit dem Gedanken, wenn sie an den Stab stupst, bekommt sie eine Belohnung. Natürlich würde es auch ohne den Clicker funktionieren, aber wie ich in den ersten Tagen gemerkt habe, macht es es um einiges einfacher.
Da ich ja zwei Katzen habe, ist es manchmal ganz schön kompliziert zu üben. Die alte Dame wartet zwar schon mal, aber irgendwann möchte sie eben auch dran kommen. Da beide auch einen ziemlichen Altersunterschied haben und man Perserkatzen nicht unbedingt eine besondere Intelligenz nachsagt, muss natürlich das Training auch etwas angepasst werden. Mit Lea übe ich vorrangig das "Männchen machen", da sie dies schon immer gut konnte. Aber ich bin guter Hoffnung, dass irgendwann auch das "Dreh" und Springen über ein Hindernis klappt. Mein dicker Peter ist schon ein wenig weiter. Es dauerte nur etwa anderthalb Tage, bis das Kommando "Dreh" saß. Dies klappt sogar rechts und links herum, nur nicht zu oft, sonst bekommt er ja einen Drehwurm. Nun gewöhne ich ihn an den Targetstab(der übrigens nur aus einem Blumenstab und einem Tischtennisball besteht, ein Dank an meine Mama :-))
Manchmal versucht er sich durch Schmusen mit dem Stab ein Leckerlie zu ergattern, aber da muss man einfach konsequent bleiben. Es gibt nur eins, wenn er mit seiner Nase den Ball an der Spitze berührt. Heute übten wir dann auch das "Männchen machen". Die ersten Male wollte er nach dem Stab hauen hat und ihn mit seinen Krallen festhalten, dafür gab es natürlich keine Belohnung. Aber schlau wie er ist, hat er es schnell begriffen und blieb danach auf seinen Hinterbeinen sitzen, sodass er nicht nach dem Stab "greifen" musste. Ich freue mich darüber, wie engagiert beide bei den Übungen sind, sei es auch nur wegen der Kaustangen :-) Es macht ihnen scheinbar wirklich Spaß und mir natürlich auch, da man schon rasch Erfolge sehen kann. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich ein bisschen mit seinem Tier beschäftigen möchte. Werdet zum Tierquäler :-) Da ich nur zwei Hände habe, kann ich während einer Übung keine Fotos machen ;-)

Donnerstag, 7. November 2013

Vom Baum zum Grasbüschel

Heute fand die zweite Qi Qong Stunde statt. Zu Beginn hieß es erst mal wieder langsam im Kreis laufen und in seinen Körper hinein hören und die Gedanken nur im hier und jetzt haben. Während wir so im Kreis liefen, schaute ich mir die Bilder an der Wand an und fragte mich, warum in der Volkshochschule Dessau Bilder von Alleen aus Brandenburg hängen. Dann ging es mit den Atemübungen weiter. Oberkörper hängen lassen, beim Einatmen nach oben kommen,Schultern hoch ziehen und bei Ausatmen wieder fallen lassen. Anschließend sollten wir uns wieder die goldene Schnur an unserem Scheitel vorstellen die uns nach oben zieht und wieder sanft nach unten lässt. Schlimm genug das wir eine gefühlte Stunde mit dieser Übung zubrachten, so hörte ich genau den gleichen Text wie aus der ersten Stunde. "Die Füße sind fest mit dem Boden verwurzelt, immer stärker wird die Bindung zwischen Himmel und Erde...". Leider war Frankenstein heute nicht da,sodass ich die Gelegenheit nutzte um mich wenigstens halbwegs auf die Übungen zu konzentrieren. Ich war sehr froh, dass er heute wenigsten nicht wieder die "return"-Taste für den ersten Titel gedrückt hatte und somit immer mal andere Klänge meine Seele wenigstens theoretisch beruhigten. Nunja. Nachdem wir also den ganzen Raum mit unserem Ein- und Ausatmen vom Sauerstoff befreit hatten, folgte die nächste Übung. Da er wohl gesehen hat, das der ein oder andere mit dem Stehen so seine Probleme hat, sollte eine Art Gleichgewichtsübung folgen. "Stellen Sie sich gerade hin, schließen sie die Augen und stellen Sie sich vor, sie wären ein Baum." Klar, jeder möchte alt wie ein Baum werden, aber einer sein? Und dann sollte ich mir auch noch vorstellen, ich sei mein Lieblingsbaum. Was zum Teufel ist mein Lieblingsbaum? "Stellen Sie sich vor, wie Ihre Blätter aussehen. Welche Farbe Sie haben. Wonach Sie im Frühjahr riechen." Ich konnte mich zwischen all den Bäumen gar nicht entscheiden. Ahorn?Eiche?Kiefer?Süßkirsche? Ich sollte mir die tiefen Wurzeln vorstellen, wie sie mich fest mit dem Boden verbinden. Aber wenn ich jetzt eine Birke sein wollte, dann habe ich doch flache Wurzeln. Ich war leicht überfordert und entschied mich dann für eine widerspenstige Tanne. Jetzt kam auch noch der Wind, der erst langsam anfängt und dann immer stärker wird und uns von rechts nach links schiebt. Hin und her...als ich zwischendurch meine Augen öffnete und zum Fenster hinaus schaute, dachte ich nur "Hoffentlich sieht uns hier keiner!". Irgendwann lies der Wind wieder nach und die Übung war beendet. Wie kann man sowas noch toppen? Mit einer Partnerübung, juhu! Nun war ich von der Tanne zum Grasbüschel geworden und sollte mich von meiner Übungspartnerin hin und her bewegen lassen. Arme, Beine, Rücken, alles wurde durch fremde Hand gesteuert. Der rechte Arm geht nach oben, während sich mein Oberkörper nach links dreht, ich langsam die Knie beuge usw. Es fiel mir irgendwie ziemlich leicht mich in dieser Situation fallen zu lassen. Obwohl sich die meisten nicht kannten, empfanden alle die Übung als sehr angenehm. "Einfach mal los lassen und sich um nichts kümmern." Und genau so, sollen wir später auch alleine unsere Übungen ausführen. Ganz leicht und ohne Anspannung. Ob das gelingt? Wir werden sehen :-)

Mittwoch, 6. November 2013

Was tun?

Momentan kann ich nicht wirklich viel über meine sportlichen Aktivitäten berichten, da zum einen die Fahrschule bis zum nächsten Jahr warten muss, ich momentan noch auf der Suche nach einem neuen Reiterhof bin und meine riesige OP-Wunde Laufen nicht zulässt ;-) Und was will man bei so einem Wetter anderes tun, als sich eine Schicht Winterspeck anzufuttern. Also habe ich mich spontan entschieden heute einfach mal wieder zu backen und dabei raus gekommen sind Schoko-Bananen-Muffins, die ich bei Jessi entdeckte
und Karamellkekse die dem Original von Lotus ähneln sollen.
Jetzt habe ich drei Bleche voll Traummänner, da wird doch wohl der Richtige dabei sein :-) Zum Anbeißen sind sie ja schonmal. Im übrigen sind beide Leckerrein vegan :-)

Sonntag, 3. November 2013

Guter Start in den November

Wie eigentlich jeden Sonntag hatte ich mal wieder gar keine Lust. Ich hoffte wieder auf Regen, aber ich wurde enttäuscht und die Straße vor dem Haus begann langsam zu trocknen. Nachdem ich dann etwas mehr als letzten Sonntag getrunken hatte, ging es los. Ich wollte nur eine kleine Runde laufen um mein Gewissen zu beruhigen, da ich ja nicht weiß, ob ich nächste Woche laufen kann. Nach den ersten 10 Minuten füllte ich mich jedoch so gut, dass ich beschloss doch etwas weiter zu laufen und wenigstens die zwei Stunden anzupeilen. Das Wetter war nahezu perfekt. Es war angenehm frisch, der Wind ging nur leicht und Sonne war auch keine da. Also besteht schon mal keine Gefahr "heiß zu laufen". Genau wie ich heute keine Lust hatte, hatten scheinbar die anderen Läufer auch keine, denn mir kamen nur zwei entgegen. Vermutlich hofften alle auf den angesagten Sonnenschein am Nachmittag. Schon nach 40 Minuten waren meine Füße komplett nass, da der Regen der letzten Tagen den Boden extrem aufgeweicht hatte und ich eine Pfütze im Grünstreifen übersehen hatte. Bei solchen Temperaturen ist es ja noch ganz angenehm, im Winter darf mir sowas nicht passieren, da bekomme ich wieder schlechte Laune ;-) Beim Laufen gingen mir heute ein paar Gedanken durch den Kopf. Nachdem die letzte Nacht wieder eine Katastrophe war, frage ich mich, warum man in Träumen eigentlich immer nur die schlechten Dinge verarbeitet. Kann man nicht immer nur die positiven Sachen sehen? Es ist erschreckend wie lange einen die Vergangenheit begleitet und wie schwer es ist sie in sich selbst ruhen zu lassen. Es hat sich in meinem Leben alles positiv entwickelt und trotzdem hinken meine Gedanken immer noch hinterher und holen mich von Zeit zu Zeit doch wieder ein, da könnte ich vermutlich noch so schnell laufen. Aber ich glaube an das Sprichwort, dass die Zeit Wunden heilt und genieße all das, was mir jetzt passiert. Außer natürlich auf den morgigen Tag. Morgen "fliegen" dann die anderen beiden Weisheitszähne raus und am Nachmittag muss ich mit meiner Mietz zum Tierarzt, ihr blüht vermutlich das gleiche Schicksal, sodass unser Mann im Haushalt dann morgen Abend für uns da sein muss ;-) Ich hoffe vor allem das sie alles gut übersteht, aber ich vertraue ja meiner Tierärztin. Um mich mache ich mir erstmal weniger Sorgen. Heute bekam ich außerdem noch eine sehr schöne E-Mail. Um ein wenig mehr über die vegetarische Lebensweise zu erfahren, nahm ich Kontakt zu der Reginoalgruppe des Vebu auf und bekam auch promt eine Antwort. In zwei Wochen treffen sich die Mitglieder und ich bin herzlich eingeladen. Der gute Mann der mir schrieb ist 68 Jahre alt und Vegetarier in der dritten Generation. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon darauf.

Samstag, 2. November 2013

Skinny Bitch

"Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen". Heute möchte ich ein Buch vorstellen, welches ich mir als kleine Unterstützung zur gesunden Ernährung gekauft habe. Empfohlen wurde es auf diversen Internetseiten, speziell für Frauen ;-) Meine letzte Buchrezension dürfte irgendwann 2007 gewesen sein und da ich daran nie wirklich viel Spaß hatte, werde ich mich auch an keine Regeln halten. Skinny Bitch wurde von Rory Freedmann, frühere Agentin einer Modelagentur, und Kim Barnouin, selbst Model, geschrieben. Bei den vielen Tipps und Ratschlägen soll es sich nicht um eine Diät handeln, sondern um eine Lebenseinstellung. Gegliedert ist das Buch in 13 Kapitel in denen sie nach und nach die schonungslose Wahrheit präsentieren. Als ich anfing das Buch zu lesen, war ich sehr amüsiert über den Schreibstil. Er wirkt jung, frisch, dynamisch und vor allem leicht zu lesen. Es gibt nichts schlimmeres, als Textpassagen eines "Sachbuches" die man mindestens dreimal lesen muss um sie zu verstehen. Zu Beginn wird erst einmal ein wenig der Grundbaustein der gesunden Ernährung geklärt. Viel trinken, natürlich am besten Wasser. Statt Raffinadezucker solle man z.B. lieber auf Agavendicksaft zurück greifen und ein absoluter Verzicht von sämtlichen künstlichen Süßstoffen ist unumgänglich. Das Aspartam alles andere als gesund ist, wird ja immer mehr bekannt. Aber das es in den USA achtmal abgelehnt wurde, bevor es durch einen Formfehler seine Zulassung bekam, war auch mir so nicht ganz bewusst. In den letzten Jahren wurde das Low Carb Konzept immer populärer und findet jede Menge Zuspruch. Dabei sind Kohlenhydrate zum größten Teil untersagt, obwohl es laut den Autoren nur auf die richtigen ankommt. Allgemein bekannt ist, dass helles Brot schlecht ist und dunkles lange sättigt. "Einfache Kohlenhydrate sind Mist und besitzen denselben Nährwert wie Klopapier" heißt es im Buch. Diese und noch andere Äußerungen bescherten doch das ein oder andere Lächeln beim Lesen. Nun beschäftigen sich die Autorinnen mit dem Thema Fleisch. Die Atkins-Diät, also viel Fleisch, kein Obst, sei eine Modediät und wirke durch viel Fachwortvokabular seriös und glaubwürdig. Fakt ist jedoch, dass zu viel tierisches Protein die Nieren schädigt. Es können sich Nierensteine bilden und gerade bei Diabetikern kann es auch zum Verlust der Nierenfunktion kommen (Hallo Dialyse!). Von den Dialysepatienten die ich betreue, sind die wenigstens KEINE Diabetiker. Anschließend folgte eine kleine "Bildergeschichte". Man solle sich doch nur mal die scharfen Krallen eines Adlers vorstellen, die spitzen Zähne eines Löwen und den kraftvollen Kiefer eines Wolfs. Daneben stellen wir den Menschen. Man stelle sich vor wie wir in den Wald gehen und nur mit der Kraft unseres Körpers ein Tier erlegen. Ich würde vermutlich einen Regenwurm schaffen ;-) "Sollten wir Fleisch essen, nur weil wir es können? Unsere "Intelligenz" hat uns auch Alkohol, Zigaretten und Drogen beschert. Sollten wir trinken, rauchen und Drogen nehmen, nur weil wir es können?". Und wie verdammt Recht sie haben! Unser Körper unterscheide sich fast komplett von dem eines Fleischfressers und ist genetisch absolut nicht dafür ausgelegt sich jeden Tag mit Fleisch zu beschäftigen. Was ich an dieser Stelle einwerfen möchte, wie viele doch vergessen, dass Wurst auch Fleisch ist. In der Norm sollte man maximal zweimal in der Woche Fleisch essen, das heißt auch maximal zweimal in der Woche Salami aufs Brot, aber das vergessen bei mir auf Arbeit 100%, was mir in den letzten Wochen echt erschreckend aufgefallen ist. So langsam wird man in den Buch an das Thema Massentierhaltung herangeführt. Es werden nach und nach immer wieder Fakten aufgezählt, die sich allerdings mehr um die USA drehen, obwohl die deutsche Übersetzung an einigen Stellen auf Vergleiche mit eingebaut hat. Bei allen Produktionen heißt es, das Maximum an Tieren steht ein Minimum an Platz zur Verfügung. Da eine solche Haltung von Tieren Krankheiten hervorruft, werden Pestizide und Antibiotika in hohen Mengen eingesetzt. Und auch hier ist es Fakt, dass es immer wieder zu einer Resistenz gegenüber Bakterien kommt, weil man zu viel Antibiotika durch das Fleisch zu sich genommen hat. Natürlich entsteht auch Milch in der Massentierhaltung und nur dort, wo es Kälber gibt, die geschlachtet werden sollen. Viele trinken Kuhmilch, aber der Sinn der Kuhmilch sei es aus einem 45-kg-Kalb eine 1000kg schwere Kuh zu machen. Wie solle man dann mit Milch abnehmen? Es wird ja immer behauptet, dass Milch vor Osteoporose schützt, allerdings konnte dies noch keine einzige Studie beweisen. Bewiesen werden konnte jedoch, dass die USA, Schweden und Finnland Spitzenreiter im Konsum von Fleisch, Milch usw. sind. Und jetzt ratet mal in welchen Ländern die Osteoporoserate am höchsten ist?!? Interessant fand ich auch Folgendes " Von den 40 in Kenia du Tansania beheimateten Stämmen kommt Osteoporose nur bei den Massai vor. Und die Massai sind zufällig der Stamm, der Rinder hält und deren Milch trinkt." Dem ist glaube nichts mehr hinzuzufügen. Das folgende Kapitel hätte ich sehr gerne übersprungen. Nachdem die Autoren ein wenig auf die Praktiken im Schlachthof eingehen, wie z.B. Rinder mit einem Bolzenschuss betäubt werden, diese aber in der Massenabfertigung oft nicht richtig gesetzt werden können, sind einige Zitate von Mitarbeitern aus amerikanischen Schlachthöfen aufgeführt, die alle zugeben, Tiere schon einmal gequält zu haben. "Einmal habe ich mein Messer genommen und einem Schwein den Rüssel abgeschnitten, als wäre es eine Salami...da habe ich Handvoll Pökelsalz und es ihm auf den Rüsselstumpf gerieben..." Ich muss sicherlich nicht weiter ausholen und das komplette Zitat hier schreiben um zu zeigen, wie schlimm diese Situation ist. Und auch wenn alles in mir danach schreit, dass dies doch gar nicht wahr sein kann, so weiß mein Verstand, das dieser Mensch nicht lügt. Es gibt genug gestörter Menschen die sich damit stärken, Tiere zu quälen und jeder, der sich genüsslich von seinem Schnitzel oder der Roulade ein Stück abschneidet, sollte das Quieken und Schreien der Tiere hören und genau solche Bilder im Kopf haben, denn so krank diese Vorstellung auch ist, sie ist alltäglich. In diesem Kapitel fand meine keine lustigen Anspielungen oder komischen Vergleiche, nein, es ist im wahrsten Sinne des Wortes tot ernst. Besonders abartig fand ich auch die Vorstellung, dass das Tiermehl aus an BSE erkrankten Tieren in den USA nicht verwendet werden darf, das Blut der Tiere darf jedoch zur Kälberaufzucht benutzt werden - hmmmhmmm, na dann haut rein! Im die Gedanken ein wenig herunterzufahren, folgen viele Infos zum Thema Wirtschaft und der Zusammenhang zwischen Kontrolleuren und ihrer früheren Beschäftigung z.B. in der Milchindustrie. Nach diesem Abschnitt fühlt man sich ein wenig erschlagen und das nächste Kapitel mit dem Titel "Sie schaffen das!" soll Motivation geben. Der innere Schweinehund wird ein wenig vertrieben und der Berg an Problemen, der vor einem liegt, wird etwas verkleinert, indem die ein oder andere Hilfestellung gegeben wird. Es wird verdeutlicht, dass unser Körper weder Fleisch noch Milch braucht, sondern wir einfach süchtig danach sind, so wie andere nach Zigaretten oder Alkohol. Wir denken wir beherrschen unserer Körper, dabei beherrscht dieser uns und sorgt für sämtliche Gelüste. Im damit aufzuräumen kann man auch Fasten, wie im Buch beschrieben wird. Es gibt verschiedene Arten von Fastenkuren, aber alle haben den gleichen Effekt, sie entgiften den Körper. Im Buch wird beschrieben, dass man sich vor einer Fastenkur unbedingt gesund ernähren sollte, das heißt erst vegetarisch und dann vegan Leben. Dies halte ich für ein wenig übertrieben, da eine komplett vegane Lebensweise enorm viel Wissen und Disziplin, sowie Verständnis voraus setzt. Auf den folgenden Seiten sind einige Vitamine und Spurenelemente beschrieben, welche Funktion sie haben und wo sie enthalten sind. Den Ernährungsplan des Buches werde ich in meinem Beruf nicht umsetzen können. Morgens nach dem Aufstehen erst einmal nichts essen, erst wenn der kleine Hunger kommt ein wenig Obst und dann zum Mittag eine größere Portion gesundes Essen. Mittags habe ich leider nie Zeit um irgendwas zu essen. Trotzdem finde ich die aufgelisteten Lebensmittel (Frühstück, Mittag, Abend, sowie Snacks) sehr hilfreich. Auch die Liste der tierischen, chemischen und möglicherweise schädlichen Inhaltsstoffe ist sehr interessant. Das Amber eine Substanz aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen ist, wusste ich ja bereits. Aber das Lab ein Enzym aus Kälbermägen ist, welches bei der Käseherstellung zum Einsatz kommt, war mir neu. Habe mir jedoch sagen lassen, dass dies nicht bei jeder Käsesorte beinhaltet ist*puh*. Schon mal etwas von Stearinsäure oder Steart gehört? Dies findet man in Kaugummis und wird aus dem Fett von Kühen und Schafen, in den USA auch von eingeschläferten Hunden und Katzen entnommen. Die Liste der tierischen Zusätze ist unglaublich lang und es wird eine Weile dauern, bis man sie alle intus hat, die Vorstellung etwas davon zu essen, bringt mir das Quiecken und Schreien aus dem Schlachthof zurück ins Gedächtnis. Das letzte Kapitel gibt nochmal Kraft und Mut all diese Veränderungen in die Tat umzusetzen. Im Buch ginge es nicht darum, engstirnig einen Plan zu verfolgen und perfekt zu sein, sondern sein Leben zu genießen, und dazu gehört ein gesunder Körper und Geist. Das alte Sprichwort "wer nicht wagt, der nicht gewinnt" beschreibt den Inhalt des Kapitels am ehesten. Wir geben Unmengen an Geld für unsere äußere Schönheit aus, aber für das Innere muss es meist möglichst billig sein. Man solle lernen sich selbst zu lieben und sich selbst an die erste Stelle zu setzen. Mir hat das Buch viele Tipps gegeben und mich bestärkt zukünftig auf Fleisch zu verzichten. Ich möchte nicht Schuld daran sein, dass Schweine bei Bewusstsein abgebrüht werden oder Hühner, kopfüber langsam verbluten, weil das "humane Schlachten" im Zeitalter der Massenproduktion einfach unmöglich ist. Es wird, wie bereits erwähnt, ein langer Weg werden, alle Fassetten beim vegetarischen Essen zu berücksichtigen. Gerade als ich mir meinen Fruchtjoghurt von Optiwell schmecken lassen wollte und doch nochmal auf die Zutatenliste schaute, so wie es in dem Buch etwa 100mal geraten wird, entdeckte ich dort "Speisegelantine", also flog er so wie er war in den Müll. Die Liste die im Buch vorhanden ist, wird mir in der Anfangszeit sicherlich weiter helfen. Es hat zum Teil sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und sogleich trieb es mir manchmal einen dicken Ekelkloß in den Hals. Die vielen Fakten zu amerikanischen Untersuchungsbehörden konnte ich mir nicht merken, dazu werde ich aber auf die Suche gehen, nach einem Buch, welches die deutschen Gesetze und Richtlinien etwas genauer beschreibt. Etwas störend, besonders im letzten Artikel, fand ich die Erwähnung des Wortes Bio. Man solle bei allem was man esse Bio verwenden. Damit kann ich mich leider nicht ganz anfreunden, da das Biosiegel in den letzten Jahren unter vielen Skandalen zu leiden hatte und ich mir nicht sicher bin, ob es sein Geld wert ist. Ich glaube auch ohne Bioprodukte kann man zu einer Skinny Bitch werden!