Donnerstag, 31. Oktober 2013
Tschüss Oktober
Schon am Tag zuvor wünscht einem jeder einen schönen Feiertag, einige berichten ein langes Wochenende zu haben, da sie den Freitag als Brückentag nehmen konnten und dann? Klingelt morgens halb fünf der Wecker und man selbst darf aufstehen und zur Arbeit fahren. JUHU. Ein Trost ist es jedesmal auf's neue, wenn man dann auch andere sieht, die entweder zur Arbeit fahren oder gerade von dort kommen. Ein weiterer Trost,ohne Frage, Feiertagszuschlag ;-) Der einzige Grund, warum ich es auch darauf anlege an solchen Tagen zu arbeiten. Nach der Arbeit setzt man sich wieder in sein Auto und fährt Richtung Heimat. Der Wetterbericht verkündet ungefähr 12°C und ab dem morgigen Tag schlechtes Wetter. Und nun hat man die Wahl, dem geschafften Körper und dem überdimensionalen Schweinehund nachgeben und hoffen,dass das Wetter an den nächsten Tagen doch nicht so schlecht wird, oder sich selbst in den Hintern treten und das schöne Wetter genießen. Die Wahl fiel mir heute echt nicht einfach, aber da ich heute so viele Butterspekulatius gegessen habe, dass mein Kalorienbedarf für die ganze Woche gedeckt ist, musste ich mich doch überwinden. Allerdings merkte ich heute den Arbeitstag extrem in den Beinen. So richtig wollte es nicht laufen, aber ich hatte trotzdem Spaß daran und konnte das super Wetter genießen. An solchen Tagen wie heute sind ja besonders viele Paare, egal ob alt oder jung, unterwegs. Da gibt es ältere Pärchen die Hand in Hand und strahlend ihre Runde drehen. Dann gibt es die jungen Pärchen die frisch verliebt die Natur genießen wollen und bei denen man denken könnte der Frühling sei gerade angebrochen. Und dann gibt es die Paare, die stumm, mit einer Miene wie vom besten Halloweenkostüm und am besten noch mit einem Kinderwagen vor sich her, ihre Pflichtrunde drehen Natürlich gibt es auch noch viele andere Konstellationen, wie der ältere Herr mit seinem Modelflieger, den jeder bewundert der vorbei läuft oder fährt, und dessen Frau total genervt im Auto saß, aber natürlich kann ich sie hier nicht alle erwähnen.
Es war heute ein anstengender Lauf mit schweren Beinen und zu wenig Sauerstoff, aber trotzdem tat es gut und war, wie auch immer, genauso effektiv wie der Letzter.
Meine Monatsbilanz motiviert mich für den nächsten Monat. Mein Ziel war es, 100km zu laufen. Ich habe den verkorksen "Walking-Lauf" jetzt mal nicht mit eingerechnet, obwohl das ja 19km gewesen wären ;-) Trotzdem bin auf 140 Kilometer gekommen in insgesamt 13 Laufeinheiten.
Für den nächsten Monat nehme ich mir einen Lauf von mehr als 20km vor. Es wäre toll, wenn ich wieder um die 13 Laufeinheiten schaffe und weiterhin etwa 9km pro Stunde laufen kann.
Dienstag, 29. Oktober 2013
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre...
Ja, wenn meine Kollegin heute nicht drei Stunden vor dem Termin beschlossen hätte,dass sie keine Lust hat und wenn die Reitlehrerin mit mir auch eine Einzelstunde gemacht hätte, ja, dann wäre heute Reiten angesagt! Aber da es gleich zwei "Wenns" gab, wurde daraus nichts.
Gefüllt mit viel schlechter Laune, entschloss ich mich die Zeit zum Laufen zu nutzen. Natürlich zog ich nach der Katastrophe am Sonntag heute andere Schuhe an. Schon die ersten Schritte waren sehr angenehm, leicht beflügelt und mit ruhigem Atem ging es voran. Immer wieder schossen mir viele Gedanken durch den Kopf und ich wusste gar nicht auf den ich meinen Fokus der Wut als erster richten sollte. Aber so länger ich lief und je mehr ich merkte, dass es einfach gut lief,umso mehr konnte ich abschalten. Ich genoss es irgendwann einfach heute so gut vorwärts zu kommen, zumal ich nach der Plasmaspende gestern, davon echt überrascht war. Etwas unwohl ist mir, wenn es bei der Dunkelheit dann nach Maggi riecht. Ich weiß gar nicht wie ich das anstellen soll, wenn es noch eher dunkel wird. Beleuchtete Straßen nehmen und gesehen werden? Eine Stirnlampe? Naja,ich werde mir was einfallen lassen.
Ich schaffte über 9 Kilometer in einer guten Stunde. Ich kann es mir zwar fast nicht vorstellen, aber eine kleine Steigerung wäre über den Winter echt noch Wünschenswert. Vielleicht schaffe ich den Bernsteinlauf nächstes Jahr dann sogar in etwa zweieinhalb Stunden.
Sonntag, 27. Oktober 2013
Suche Traummann
Es gibt Dinge, die nie auf meinen Blog sollten, aber die es einfach verdient haben, hier erwähnt zu werden und an die ich mich auch in einigen Jahren noch erinnern möchte, weil sie so witzig waren.
Ich bin nun seit einigen Monaten Single und genieße mein Leben in vollen Zügen. Natürlich war es Anfangs sehr ungewohnt alleine zu sein, denn dies war ich in dieser Form noch nie. Irgendjemand war immer da. Da ich mich an dieses alleine sein nicht gewöhnen wollte, meldete ich mich auf einer Partnerbörse an. Der allgemeine Ruf ist ja eher negativ und bis auf die witzigen Erlebnisse, kann ich diesem auch nicht widersprechen. Da gibt es zum einen erst mal die Männer, die es erst gar nicht in die engere Auswahl schaffen, weil das Schreiben mit ihnen schon keinen Spaß macht. Schreibt man dann doch mit jemanden, so wird schnell selektiert, weil mir bestimmte Ansichten nicht gefallen. So hat er z.B. keine Lust auf meine Freunde beim ersten Date (Es war ein super heißer Sommertag und wir wollten baden gehen), aber wenn seine Freunde am Strand liegen und wir sie treffen, dann wäre das vollkommen in Ordnung. Komische Ansichten die mir sofort die Lust auf mehr nehmen. Hat der Mann dann die Hürde des Schreibens überwunden, so kommt es zum ersten Date. Eventuell auch zum zweiten und zum dritten. Man nimmt ihn mit auf eine Party, auf der man vor hat, selbst ein wenig zu treffen. Da man sich noch nicht weiter kennt, weiß der andere natürlich nicht wie man unter Alkoholeinfluss reagiert, da ist eine Frage im Vorfeld natürlich durchaus berechtigt. Allerdings ist die Frage "ob ich ins Auto kacke oder pisse" dann doch etwas zuviel des Guten. Vielleicht wäre eine solche Andeutung gar nicht so schlimm gewesen, wenn die Wortwahl eine andere gewesen wäre. In diesem Moment dachte ich jedoch "NEXT". Ich machte mir trotzdem einen schönen Abend und unsere Wege trennten sich am nächsten Tag.
Da ich sehr gut im selektieren bin, kommt es nicht sehr oft zu Dates, aber jetzt war es nach einiger Zeit mal wieder soweit. Ihn hatte ich schon beim Stadtfest im Sommer gesehen. Er spielt in einer kleinen Musikgruppe und er hätte mir damals schon gefallen. Als ihm jedoch nach dem Auftritt zum Baby gratuliert wurde, verschwand die Sache aus meinem Gedächtnis. Irgendwann vor ein paar Wochen meldete sich dann ein junger Mann bei der Singlebörse an. Ja, er gefiel mir und sein Gesicht kam mir auch bekannt vor,aber zuordnen konnte ich es beim besten Willen nicht. Wir kamen ins Gespräch und dann erzählte mir, dass er in dieser Band spielt und ich glaubte ein wenig an das Schicksal. Ich freute mich ein wenig darüber, dass die Welt doch so klein war und es verging nicht viel Zeit bis zum ersten Treffen. Dieses war ok. Nicht überwältigend aber ok für's erste Date. Schon bald folgte das Zweite und obwohl mich manche seiner Aussagen zu diesem Zeitpunkt schon nervten, gab ich mir alle Mühe. Auch weil meine Freunde ja auf mich einredeten, ich sollte nicht schon wieder die Mauer hochziehen. Aber mal ehrlich? Ein Typ, der behauptet, als er das erste mal gefragt wurde ob eine Frau zu dick ist, sei er im Winter aus dem Fenster gesprungen, hat doch nicht alle Latten am Zaun,oder? Leider fällt es mir in diesem Moment auch schwer, mich dann einfach über die Geschichte des anderen zu freuen und so zutun als ob ich mich freue, sodass ich im Endeffekt gar nicht darauf reagiere um ihn nicht noch mit dummen Kommentaren zu verletzen.
Toll finde ich auch Männer, die bereits beim ersten Date damit prahlen, dass sie irgendwann mal ein Haus erben. WOW,toll!Klasse!
Erstaunlich ist, auch wenn der Mann in diesem Fall ein Großkotz ist, schaffen es die wenigsten den ersten Schritt zu wagen. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass ich, wenn ich das möchte, den anderen küssen muss. Vielleicht ist dies auch ok so, sollte ich irgendwann einen Mann treffen, der zuerst auf mich zugeht, kann ich es abwägen.
Wenn ich aber nun den ersten Schritt gegangen bin und er mir auch folgte, wieso geht er dann jedesmal wieder diesen Schritt zurück? Warum muss die Frau immer die Nähe zum anderen suchen,obwohl er doch das gleiche verspürt? Kann man der Frau nicht einfach einen Kuss geben, wenn einem danach ist? Was ist daran so schwer? Jedenfalls war auch diese Szene mir wieder ein wenig zu nervenaufreibend, sodass auch er den imaginieren "NEXT"-Stempel bekam. Zwei Tage später erhielt ich dann eine Nachricht und er wollte wissen, was los gewesen ist. Ich habe versucht ihm zu erklären, dass ich einen Mann möchte, der auch mal die Initiative ergreift. Woraufhin er mir sofort unterstellte, dass es mir nur um das eine ginge. Zwei kurze Versuche ihn davon zu überzeugen, dass dies nicht der Fall war, verliefen ins Leere. Am gleichen und am nächsten Tag besuchte er ständig mein Profil auf dieser Singlebörse, sodass ich mir einen Spaß daraus machte ihm eine Nachricht zu schreiben "Ich vermute du zeigst deinen Freunden nur, welche Schlampe nur Sex von dir wollte. Oder du hast solche Sehnsucht nach mir. In diesem Fall kann ich dir auch ein Foto in den Briefkasten werfen." Ich muss jetzt noch schmunzeln, wenn ich daran denke. Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ich hätte dies nicht nötig und soll es einfach lassen. Hallo? Nunja, ich habe ihn dann darauf hingewiesen,dass das Gleiche auch für ihn zutrifft und er es ja nicht nötig hat, ständig mein Profil zu besuchen. Daraufhin kam die Nachricht, dass er ganz bestimmt keine Sehnsucht hätte und wenn ich doch nur Sex wollte, habe er alles richtig gemacht. In diesem Moment musste ich laut Lachen und verfasste die Nachricht "Schade man das Sarkasmus und Ironie nicht markieren kann. Du bist witzig". Ich wollte mich weniger über die Dummheit anderer Menschen lustig machen, aber mal ehrlich, so groß kann eine Goldwaage doch gar nicht sein. Und so engstirnig kann doch kein Mensch denken, dass man meine Aussage für ernst gemeint hält. Aber scheinbar ja doch. Seine letzte Nachricht war dann ziemlich lang. Er findet mein Verhalten lächerlich und er hat besseres zutun sich mit einem kleinen Mädchen zu streiten. Er weiß nicht was mir in einer Beziehung wichtig ist und muss dieses ja zum Glück auch nicht verstehen. Und wenn es mich so rasend macht, dass er auf meinem Profil ist,unterlässt er es. Aber netter Weise wünschte er mir auch viel Glück für die Zukunft.
Da ich ihn zuvor schon nicht mehr ernst nahm, konnte ich über die persönlichen Angriffe schmunzeln und habe darauf auch nicht reagiert. Ich habe dann nur noch gemeint, dass ich ihm gerne Dinge erklärt hätte, aber da er nur ließt was er möchte, wäre das für mich vergebene Müh.
Manchmal würde ich mir ja echt wünschen, in die Köpfe von anderen schauen zu können. Ihre wirren Gedankengänge zu verstehen und nachvollziehen zu können. In diesem Fall ist es mir leider so gar nicht möglich. Entweder war das seine natürliche Abwehrreaktion, oder er hat absolut keinen Sinn für Humor. Witzig an dieser Stelle ist noch, dass er schon per Mail behauptet hat, das andere über ihn sagen er sei verständnisvoll und ein wahrer Frauenversteher. Ja genau. Wenn er ein Frauenversteher ist, bin ich einfühlsam und von Grund auf höflich.
Alles in allem war er jedoch derjenige, über den ich mit meinen Freunden bisher am meisten lachen konnte :-) Vielen Dank dafür!
Statt Regen waren es Vögel
Als ich heute morgen wach wurde, dachte ich,ich höre die Regentropfen auf dem Fensterbrett und ein wenig freute ich mich darüber. Ich legte mir schon ausreichend Ausreden zurecht und stand dann doch irgendwann auf. Aber was sah ich? Absolut keinen Regen. Es waren nur Vögel die vor meinem Fenster hin und her hüpften und sich am Vogelhaus bedienten. Es hätte ja so schön sein könnnen ;-)
Also nicht lange nachgedacht, kurze Laufhose und ein dünnes Shirt angezogen und raus ging es. Ich wollte heute mal eine andere Strecke probieren um so auch an Kilometern zu gewinnen. Gesagt,getan und so lief die erste Stunde wirklich gut. Dann nahm ich jedoch eine falsche Abbiegung und befand mich für kurze Zeit in einer Art Sackgasse, umgeben vom See und einen kleinen Sumpflandschaft. Leider fand ich keinen Weg um wenigstens halbwegs trocken um den See drumherum zu kommen und so lief ich wieder zurück.
Die Laufschuhe die ich heute an hatte, habe im Anfang des Jahres schon einmal verflucht, da ich mir unter dem Fuß Blasen gelaufen habe. Bei den letzten Läufen haben sie mich aber positiv überrascht, sodass ich sie für den längeren Lauf heute wählte - ein fataler Fehler. Nach der ersten Stunde merkte ich dann, dass ich mir doch wieder Blasen lief, aber ich versuchte es zu ignorieren. Das ging auch etwa eine halbe Stunde gut, bis zum Schmerz im Fuß ein riesen Durstgefühl kam, dass ich auch mit Bonbonslutschen nicht weg bekam. Ich quälte mich mehr, als dass ich nur einen Funken von Glücksgefühlen verspüren konnte. Also entschloss ich mich, den Rest der Strecke zu walken. Ich hatte auch die Hoffnung, dass somit das Herzrasen nachlassen würde, was leider nicht der Fall war. Nachdem ich dann also über eine Stunde im straffen Tempo nach Hause lief, die Schuhe in die Ecke werfen und erstmal einen Liter trinken konnte, war ich doch ein wenig zufrieden.
In der ersten Stunde konnte ich mein Tempo gut halten und schaffte fast 9km. Die restlichen 10km schaffte ich dann in 100 Minuten. Damit hätte ich so gar nicht gerechnet, aber so hat sich das Kämpfen doch etwas gelohnt.
Erstaunlich auf meinem Lauf fand ich heute die Stadt Dessau-Rosslau! Sie ist für Fahrradtouristen ja ein beliebtes Ziel und der Elbe-Radweg hat wirklich viel zu bieten. Seit dem Hochwasser ist ein Teil des Weges zwischen Dessau und Wörlitz eine echte Katastrophe. Kleinere Löcher wurden mit Splitt aufgefüllt, was sicherlich gerade für Fahrer mit dünnen Reifen ein Spaß ist. Die größeren Löcher im hinteren Bereich, wurden dann gar nicht mehr behandelt. Man möge es sich in etwa so vorstellen. Der Radweg befindet sich auf einem Damm. Befahren konnte man diesen entweder nur noch rechts oder links,äußerst am Rand und mit großer Vorsicht, da sich auch dort teilweise tiefe Löcher befinden. Sollte man mal den Slamlom nicht ganz erfassen können und einen Teil vom Rest des Weges erwischen,so gleicht der einer Huckelpiste. Rille an Rille, teilweise umgeben von Schutt, das Fahren im Schritttempo ist schon nicht angenehm gewesen. So ging das also den ganzen Sommer und ich glaube nicht, dass ich alleine mich darüber geärgert habe. So. Nun ist Herbst, die Bäume neben dem Damm haben ihre Blätter einfach auf den Radweg fallen lassen und was macht die Stadt Dessau? Sie sperrt den RAD-Wander-Weg für die Durchfahrt mit dem Fahrrad. Leider hatte ich wie immer mein Handy nicht mit,aber das Bild von der Ausschilderung diverser Radwege und dahinter ein Durchfahrtsverbot für Radfahrer, ist schon echt kurios. Man hätte sich ja auch mal bemühen können, diesen instand zu setzen, aber nein. Hauptsache die Stadt ist nun bei Unfällen fein aus dem Schneider!
Freitag, 25. Oktober 2013
Herrliche Welt
Als ich heute morgen aufstand, war mein Schweinehund bereits wach und verriegelte Kleiderschrank und Wohnungstür, sodass ich mich erstmal ein wenig der Hausarbeit annahm. Irgendwann muss aber auch ein Schweinehund mal zur Toilette und ich nutzte den Moment um mich schnell in meinen Laufdress zu schmeißen und die Wohnung voller Energie zu verlassen. Ich hatte eine gute Stunde Zeit. Vor der Tür standen meine Freunde von der Stadt mit dem Blitzerauto und futterten belegte Brötchen oder ähnliches.
Es war doch ordentlich frisch heute morgen, aber lieber ein wenig zu frisch,als zu warm. Ich kam heute gut in meinen Rhythmus, sodass ich sogar ein wenig am Tempo schrauben konnte. Es war ein schöner Morgen. Die Sonne versuchte sich krampfhaft durch die Wolken zu kämpfen, das Gras welches durch die Tropfen glänzte, das Laub welches matschig braun auf den Wegen liegt und die Misthaufen, die kontinuierlich vor sich hin dampfen :-) Ein schönes Bild. Schade das ich kein Freund davon bin mein Handy mitzuschleppen, sonst hätte ich dieses festhalten können :-) Ich war froh, doch wieder den Schweinehund überlistet zu haben. Ich warte ja immer noch auf die Erkältung, die mir quasi im Plasmazentrum vorhergesagt wurde. Bis jetzt zeigt sich mein Körper jedoch noch eisern.
Auch wenn ich doch immer noch meine Laufpausen mache, so schaffe ich inzwischen 9km in einer Stunde. Dies ist für meine kurzen Beinchen doch eine gute Zeit und motiviert mich für mehr! Die Laufpausen tun mir echt gut,leider weiß ich momentan nicht, ob ich es schaffe diese mal wegzulassen, oder ob ich jetzt mit dieser Methode weiter trainieren soll, da sie mir bis jetzt nicht geschadet hat.
Es war doch ordentlich frisch heute morgen, aber lieber ein wenig zu frisch,als zu warm. Ich kam heute gut in meinen Rhythmus, sodass ich sogar ein wenig am Tempo schrauben konnte. Es war ein schöner Morgen. Die Sonne versuchte sich krampfhaft durch die Wolken zu kämpfen, das Gras welches durch die Tropfen glänzte, das Laub welches matschig braun auf den Wegen liegt und die Misthaufen, die kontinuierlich vor sich hin dampfen :-) Ein schönes Bild. Schade das ich kein Freund davon bin mein Handy mitzuschleppen, sonst hätte ich dieses festhalten können :-) Ich war froh, doch wieder den Schweinehund überlistet zu haben. Ich warte ja immer noch auf die Erkältung, die mir quasi im Plasmazentrum vorhergesagt wurde. Bis jetzt zeigt sich mein Körper jedoch noch eisern.
Auch wenn ich doch immer noch meine Laufpausen mache, so schaffe ich inzwischen 9km in einer Stunde. Dies ist für meine kurzen Beinchen doch eine gute Zeit und motiviert mich für mehr! Die Laufpausen tun mir echt gut,leider weiß ich momentan nicht, ob ich es schaffe diese mal wegzulassen, oder ob ich jetzt mit dieser Methode weiter trainieren soll, da sie mir bis jetzt nicht geschadet hat.
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Hatschi - Entschuldigung, Tai Chi
So, da ich ja mein Gesundheitskonto der Krankenkasse wenigstens etwas ausnutzen wollte, meldete ich mich zu einem Tai Chi / Qi Gong-Kurs an. Diese Kurse fallen unter die Rubrik Stressbewältigung und Entspannung, sollte also nicht schaden.
Der Altersdurchschnitt ist natürlich sehr gehoben, wie so oft bei Kursen der Volkshochschule. Ich bin die Jüngste, die nächste dürfte in etwa Mitte 30 sein. Unter den Teilnehmern befindet sich auch ein Mann.
Zu Beginn sollten wir uns erstmal alle in einen Kreis setzen und ein wenig klischeemäßig darüber erzählen wer wir sind und wie wir zu diesem Kurs gekommen sind. Ich war so ziemlich in der Mitte dran. Alle vor mir erzählten wie gestresst sie sind und das sie sich innere Ruhe von diesem Kurs versprachen. Natürlich hätte ich jetzt das Gleiche sagen können, gestresst bin ich manchmal auch, aber ich sagte ehrlich,dass ich einfach mal etwas Neues probieren wollte und beim Durchblättern des Angebotsheftes auf diesen Kurs gestoßen bin. Glücklicherweise schloss sich die Frau nach mir an und sagte ebenfalls, dass sie sich eigentlich gar nichts darunter vorstellen kann und einfach was probieren wollte ;-) Nunja. Nachdem also jeder wusste wer der andere war und es eigentlich auch schon wieder vergessen hatte, erzählte er noch ein wenig über die Geschichte und mir fiel auf, dass ich gar nicht wirklich zuhören konnnte. Nach einer halben Stunde gerede ging es dann los. Erstmal sollten wir im Kreis laufen. Ganz langsam so wie viele Bewegung bei den Übungen sind. Ich finde es eigentlich immer unpassend, wenn mich jemand daran erinnert, dass ich den Kopf frei bekommen und an nichts bestimmtes denken soll, denn genau in dem Moment schießen mir 1000 Gedanken durch den Kopf. Nunja. Dann ging es weiter mit ein paar Basisübungen. Erst einmal richtig stehen, den Körperschwerpunkt finden und festhalten. Dann eine gedachte Schüssel einmal um den Körper bewegen. Von vorne nach hinten,über den Kopf und wieder nach vorne,sodass man die Schüssel immer schön nach oben hält. Schon diese Übung sorgte für einige Koordinationsprobleme und eine flüssige Bewegung war es glaube nur beim Leiter :-D Aber er machte uns Mut, dass wir zum Ende des Kurses dieses schon mal können. Dann ging es weiter mit einer paar Atem-Bewegungsübungen. Beim Einatmen die Knie etwas durchdrücken und die Arme sanft nach oben nehmen, beim Ausatmen die Arme wieder senken und die Knie beugen. Ich möchte mich ja an dieser Stelle wirklich über niemanden lustig machen und ich will auch gar nicht wissen wie ich dabei aussehe, aber dieser Mann im Kurs sah wirklich witzig aus. Er hatte die Augen geschlossen. Seine Arme waren fast gestreckt als er sie nach oben sah und so sah er eher aus wie Frankenstein höchst persönlich der gerade erwachte :-D Es tut mir wirklich leid, aber das musste ich jetzt erwähnen. Dafür sage ich auch nicht wie unförmig er beim Hüftkreisen aussah ;-)
Dann sollten wir uns vorstellen, wie ein Puppenspieler langsam unseren Arm nach oben hebt und wieder nach unten sinken lässt. Bei dieser Übung soll man nach Möglichkeit keine Kraft aufwenden. Er erzählt,dass es in Asien so eine bildliche Vorstellung gibt, bei der man diese Übung macht und sich eine Fliege auf die Hand setzt und weil man in dem Moment keinen Muskel angespannt hat, fällt der Arm sofort nach unten. Ich glaube so wirklich ist es keinem gelungen das Ganze kraftlos durchzuführen. Ich weiß leider auch nicht was der Unterschied zwischen langsam und kraftlos in diesem Fall ist. Ist langsam gleich kraftlos?
Zum Schluss, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, sollten wir noch sämtliche Körperstellen ausklopfen, beklopfen und abklopfen. Ehrlich gesagt war dies fast das angenehmste der Stunde, was auch andere sagten. Ich bin darauf gespannt, was der Kurs noch bringt und wo er (mich) hinführt
Der Altersdurchschnitt ist natürlich sehr gehoben, wie so oft bei Kursen der Volkshochschule. Ich bin die Jüngste, die nächste dürfte in etwa Mitte 30 sein. Unter den Teilnehmern befindet sich auch ein Mann.
Zu Beginn sollten wir uns erstmal alle in einen Kreis setzen und ein wenig klischeemäßig darüber erzählen wer wir sind und wie wir zu diesem Kurs gekommen sind. Ich war so ziemlich in der Mitte dran. Alle vor mir erzählten wie gestresst sie sind und das sie sich innere Ruhe von diesem Kurs versprachen. Natürlich hätte ich jetzt das Gleiche sagen können, gestresst bin ich manchmal auch, aber ich sagte ehrlich,dass ich einfach mal etwas Neues probieren wollte und beim Durchblättern des Angebotsheftes auf diesen Kurs gestoßen bin. Glücklicherweise schloss sich die Frau nach mir an und sagte ebenfalls, dass sie sich eigentlich gar nichts darunter vorstellen kann und einfach was probieren wollte ;-) Nunja. Nachdem also jeder wusste wer der andere war und es eigentlich auch schon wieder vergessen hatte, erzählte er noch ein wenig über die Geschichte und mir fiel auf, dass ich gar nicht wirklich zuhören konnnte. Nach einer halben Stunde gerede ging es dann los. Erstmal sollten wir im Kreis laufen. Ganz langsam so wie viele Bewegung bei den Übungen sind. Ich finde es eigentlich immer unpassend, wenn mich jemand daran erinnert, dass ich den Kopf frei bekommen und an nichts bestimmtes denken soll, denn genau in dem Moment schießen mir 1000 Gedanken durch den Kopf. Nunja. Dann ging es weiter mit ein paar Basisübungen. Erst einmal richtig stehen, den Körperschwerpunkt finden und festhalten. Dann eine gedachte Schüssel einmal um den Körper bewegen. Von vorne nach hinten,über den Kopf und wieder nach vorne,sodass man die Schüssel immer schön nach oben hält. Schon diese Übung sorgte für einige Koordinationsprobleme und eine flüssige Bewegung war es glaube nur beim Leiter :-D Aber er machte uns Mut, dass wir zum Ende des Kurses dieses schon mal können. Dann ging es weiter mit einer paar Atem-Bewegungsübungen. Beim Einatmen die Knie etwas durchdrücken und die Arme sanft nach oben nehmen, beim Ausatmen die Arme wieder senken und die Knie beugen. Ich möchte mich ja an dieser Stelle wirklich über niemanden lustig machen und ich will auch gar nicht wissen wie ich dabei aussehe, aber dieser Mann im Kurs sah wirklich witzig aus. Er hatte die Augen geschlossen. Seine Arme waren fast gestreckt als er sie nach oben sah und so sah er eher aus wie Frankenstein höchst persönlich der gerade erwachte :-D Es tut mir wirklich leid, aber das musste ich jetzt erwähnen. Dafür sage ich auch nicht wie unförmig er beim Hüftkreisen aussah ;-)
Dann sollten wir uns vorstellen, wie ein Puppenspieler langsam unseren Arm nach oben hebt und wieder nach unten sinken lässt. Bei dieser Übung soll man nach Möglichkeit keine Kraft aufwenden. Er erzählt,dass es in Asien so eine bildliche Vorstellung gibt, bei der man diese Übung macht und sich eine Fliege auf die Hand setzt und weil man in dem Moment keinen Muskel angespannt hat, fällt der Arm sofort nach unten. Ich glaube so wirklich ist es keinem gelungen das Ganze kraftlos durchzuführen. Ich weiß leider auch nicht was der Unterschied zwischen langsam und kraftlos in diesem Fall ist. Ist langsam gleich kraftlos?
Zum Schluss, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, sollten wir noch sämtliche Körperstellen ausklopfen, beklopfen und abklopfen. Ehrlich gesagt war dies fast das angenehmste der Stunde, was auch andere sagten. Ich bin darauf gespannt, was der Kurs noch bringt und wo er (mich) hinführt
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Schwere Zähne
Ich wusste es schon immer, ich bin nicht zu dick, ich habe einfach nur schwere Zähne. Zwei Tage nach meiner Zahnextraktion wiege ich gleich mal ein Kilo weniger und das obwohl ich mich nicht bewegt, aber viel genascht habe :-D Wenn dann übernächste Woche noch die zwei anderen Zähne raus kommen, dann bin ich schon fast unter der Grenze, die ich seit über 10 Jahren nicht unterschreiten konnte. Alles in allem war der Verlust meiner Weisheitszähne gar nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte. Habe es soweit gut überstanden, außer das mir gestern ein heftiger Migräneanfall quasi überfahren hat.
Heute geht es mir schon deutlich besser und ich nutze das milde Wetter für einen Lauf. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, bin in meiner Norm geblieben :-) Ich bin stolz auf mich, dass eigentlich kein Lauf kürzer als 10km ist. Somit hab ich mein Monatsziel schon erreicht. Könnte man sich ja irgendwann mal neue Laufschuhe leisten :-)
Ein wenig witzig fand ich die ganzen Fahrradfahrer die mir heute entgegen kamen. Irgendwie kam ich mir vor, als ob sie mich alle mit großen Augen ansahen, weil ich kurzärmlig lief. Aber mir war mit dem langen Shirt einfach nur zu warm. Erschreckend finde ich momentan, dass es überall nach Schwein riecht. Man läuft durch den Wald, sieht rechts und links die aufgewühlten Boden und dann riecht es plötzlich nach Maggi... nur möchte ich damit lieber nicht meine Suppe würzen, sondern die Beine in die Hand nehmen ;-) Wer grade über die Sache mit dem Maggi lacht, sollte einfach mal in den Wald gehen und den Riechkolben ein wenig wandern lassen ;-)
Heute geht es mir schon deutlich besser und ich nutze das milde Wetter für einen Lauf. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, bin in meiner Norm geblieben :-) Ich bin stolz auf mich, dass eigentlich kein Lauf kürzer als 10km ist. Somit hab ich mein Monatsziel schon erreicht. Könnte man sich ja irgendwann mal neue Laufschuhe leisten :-)
Ein wenig witzig fand ich die ganzen Fahrradfahrer die mir heute entgegen kamen. Irgendwie kam ich mir vor, als ob sie mich alle mit großen Augen ansahen, weil ich kurzärmlig lief. Aber mir war mit dem langen Shirt einfach nur zu warm. Erschreckend finde ich momentan, dass es überall nach Schwein riecht. Man läuft durch den Wald, sieht rechts und links die aufgewühlten Boden und dann riecht es plötzlich nach Maggi... nur möchte ich damit lieber nicht meine Suppe würzen, sondern die Beine in die Hand nehmen ;-) Wer grade über die Sache mit dem Maggi lacht, sollte einfach mal in den Wald gehen und den Riechkolben ein wenig wandern lassen ;-)
Sonntag, 20. Oktober 2013
Viel zu warm
Natürlich hat der Wetterbericht heute höhere Temperaturen angesagt, aber wer rechnet denn schon früh 9 Uhr damit? Ich zog extra eine Schicht mehr an, das war dann schon wieder zu viel. Aber egal. Im Schatten oder auf freier Fläche war ich dann doch wieder froh, ein wenig mehr anzuhaben. Heute Morgen waren dann auch mal ein paar mehr Läufer unterwegs und es vergingen keine 10 Minuten in denen man niemanden grüßen durfte :-) Mit meiner Leistung heute bin ich zufrieden. Ich konnte den kleinen Leistungsknick in dieser Woche ausgleichen und hatte drei Laufeinheiten mit je mehr als 10km. Also muss ich mich nicht ärgern, dass ich in der Woche ein wenig faul war. Als ich dann heute irgendwann meinen Laufrythmus gefunden hatte, gingen mir ein paar Gedanken durch den Kopf. Zum einen natürlich den Tag morgen betreffend. Fahrschule. Zahnextraktion. Anhörung bei der Polizei. Und das alles innerhalb von 5 Stunden. Das wird wohl nochmal eine unruhige Nacht werden. Dann ging mir aber auch durch den Kopf, ob es jetzt wichtig ist den äußerlich perfekten Körper zu haben, oder ob es wichtiger ist einen leistungsfähigen Körper zu haben. Ich dümpel im oberen Bereich eines "Normal BMI's" herum und mein Körper zeigt deutliche Rundungen. Trotzdem kann ich eben eine gewisse Strecke laufen, ohne das mir die Lunge brennt. Ich kann drei Etagen zügig hinauf laufen, ohne oben ein Sauerstoffzelt zu brauchen. Mein Körper zeigt selten deutliche Zeichen von Erschöpfung oder sonstigen eventuell chronisch werdenden Problemen. Vielleicht nehme ich sie auch anders war als andere, das wäre ein Kapitel für sich. Jedenfalls möchte ich an dieser Stelle einfach los werden, dass ein perfekter Körper zum einen Ansichtssache und zum anderen gemäß der Norm eben nicht alles ist :-)
Samstag, 19. Oktober 2013
Der Schweinehund ist grad im Wachstum
Soviel hatte ich mir für diese Woche vorgenommen. Wollte schöne lange Läufe machen und mein Konto etwas ausweiten. Da ja schon der erste Lauf diese Woche so schlecht war, war die Motivation aber kurz komplett weg. Heute habe ich dann doch mal den Schweinehund an der Leine gelassen und bin wieder los. Es fühlte sich wahnsinnig schlecht an. Die Luft war knapp, was aber glaube an der Plasmaspende und an einem sich anschleichenden Infekt liegt. Ich konnte das tolle Wetter und die super Luft gar nicht richtig genießen. Bald brauche ich auch wieder eine komplette Taschentücherpackung für unterwegs, weil die Nase nur läuft und läuft und läuft. Als ich Zuhause die Strecke abgemessen habe, staunte ich aber nicht schlecht. Ich war gar nicht so langsam wie ich dachte. 10,5km in einer normalen Zeit (also für mich :-P) sind es dann doch geworden. Sehr gut!!! Ich hoffe das sich das Wetter morgen nochmal hält und ich den Tag gut nutzen kann. Jetzt werde ich mir erstmal meine verdiente Rumkugel schmecken lassen :-)
Zur Fahrschule kann ich gar nicht soviel sagen. Mein Fahrlehrer ließ mir nach meiner bestandenen Theorie die Wahl,ob ich dieses Jahr noch zur Prüfung möchte oder eben nicht. Prüftermin wäre dann Mitte November. Sollte Schnee liegen,sodass ich nicht fahren kann, muss ich trotzdem bezahlen. Klasse. Er hätte auch schon irgendwie einen Termin Anfang November organisieren können,aber möchte ich den Stress?Was ist wenn das mit meinen Zähnen doch je eine Woche dauert, dann habe ich noch eine Woche Zeit um Elemente zu üben...nein nein. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen den Führerschein erst im nächsten Jahr zu machen. Dann kann ich mich ohne Pause nach einem Zweirad umsehen und los starten :-) Das heißt über den Winter auf die Linie achten :-D Ich bin zwar etwas traurig, aber ich glaube richtig deprimiert wäre ich,wenn ich die Prüfung versemmeln würde. Deswegen,keinen Stress =)
Zur Fahrschule kann ich gar nicht soviel sagen. Mein Fahrlehrer ließ mir nach meiner bestandenen Theorie die Wahl,ob ich dieses Jahr noch zur Prüfung möchte oder eben nicht. Prüftermin wäre dann Mitte November. Sollte Schnee liegen,sodass ich nicht fahren kann, muss ich trotzdem bezahlen. Klasse. Er hätte auch schon irgendwie einen Termin Anfang November organisieren können,aber möchte ich den Stress?Was ist wenn das mit meinen Zähnen doch je eine Woche dauert, dann habe ich noch eine Woche Zeit um Elemente zu üben...nein nein. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen den Führerschein erst im nächsten Jahr zu machen. Dann kann ich mich ohne Pause nach einem Zweirad umsehen und los starten :-) Das heißt über den Winter auf die Linie achten :-D Ich bin zwar etwas traurig, aber ich glaube richtig deprimiert wäre ich,wenn ich die Prüfung versemmeln würde. Deswegen,keinen Stress =)
Dienstag, 15. Oktober 2013
Jetzt wird's rasant!
So,ich bin nun wieder Zuhause,meine Füße erreichen so langsam wieder Betriebstemperatur und mein Kater kuschelt die ganze Zeit mit dem Laptop.
Nun von Anfang an. Gestern rief ich nochmal bei der DEKRA an und fragte nach den Prüfterminen für die Theorieprüfung. "Dienstag ab 7.30. und Donnerstag ab 14.30" OK ok. Ich stellte mir dann gestern Abend den Wecker für 6.30 Uhr und suchte mal wieder nach Gründen, am nächsten Morgen nicht zeitig aufstehen zu müssen. "Du hast doch noch Zeit" "Vielleicht solltest du noch etwas üben" "Du hast frei und willst halb sieben aufstehen?" All dies waren Argumente die definitiv dafür sprachen, den Wecker einfach auszustellen. Dagegen stand allerdings der Gedanke, dass wenn ich heute nicht fahre, ich ja die nächsten Tage noch weiter lernen muss und darauf hatte ich gar keine Lust :-D Nachdem ich also den Wecker 4 mal gesnoozt habe,bin ich doch aufgestanden. Beim Zähneputzen kamen mir dann wieder die Contragedanken in den Kopf, aber da ich nun schon mal aufgestanden war und sonst um die Uhrzeit nichts erledigen konnte, fuhr ich also zur Dekra. Als dann irgendwann der Prüfer eintrudelte durften wir in den Raum.Eine Mitt-40erin machte mich mit ihrer tiefen Atmung ganz nervös.Aber ich versuchte cool zu bleiben,atmete nochmal tief durch und versuchte mich zu konzentrieren.
Bei meiner letzten Prüfung vor mehr als 6 Jahren gab's noch diese tollen Bögen mit dem roten Balken an der Seite, wo man dann die Schablone anhalten konnte ;-) Heute steht auf jedem Tisch ein kleines Tablet (oder wie auch immer), auf dem ein Prüfprogramm installiert ist, was genauso ist,wie die Vorprüfungen bei der Fahrschulcard. Also los gings. Vorfahrtsfragen, Straßenführung...kein Problem. Dann kamen die Technikfragen...Bei drei Fragen war ich mir ein wenig unsicher. Wären sie alle drei falsch, wäre ich durchgefallen, wären zwei falsch, wäre ich einmal durchgefallen und einmal hätte ich gerade so bestanden. Im Endeffekt habe ich alles bei meiner ersten Eingebung belassen und drückte den Button "Abgabe". Der Prüfer bestätigte meine Eingabe und "Schickte mir das Ergebnis direkt auf den Bildschirm". Dort musste ich jetzt den Button "Ergebnis ansehen" drücken. Mein Puls raste. Und da war es...Alle Balken GRÜN! GRÜN GRÜN GRÜN. Bestanden mit 0 Fehlerpunkten! Sehr schön. Er druckte mir noch meine Bestätigung aus, die ich meinem Fahrlehrer geben sollte. Draußen sah ich mir den Zettel nochmal genauer an. Da hätte ja jeder Fehlerpunkt drauf gestanden, also wäre alles außer null eine Blamage gewesen. :-D Nun hab ich's geschafft und konnte beruhigt zu meiner Fahrstunde düsen.Ich drückte die Bestätigung meinem Fahrlehrer in die Hand und er freute sich ein wenig, vermutlich das ich seine Statistik nicht ruiniert habe ;-)
Kurz bevor wir los wollten, stellte er fest, dass er sein Funkgerät Zuhause vergessen hatte. Ich rechnete jetzt damit,dass wir auf geradem Weg zum Übungsplatz fahren würden und dann so auch wieder zurück. Aber nein. Er wollte es von Zuhause holen und ich hatte die Wahl ob ich vor ihm fahren möchte und dann drauf achten soll wie er blinkt, oder ob ich ihm hinterher fahre. Ich wählte dann das hinterher fahren, was das Fahren für mich wesentlich entspannter machte, da ich mir dachte, er wird schon gucken,dass ich hinterher komme :-D Also fuhren wir über Landstraße nach O-Baum und holten da das Gerät. Der Wind hielt sich in Grenzen, aber der einsetzende Regen war schon echt nervig. Als wir dann bei ihm ankamen schlug er vor,dass wir nochmal tanken fahren und dann mal ein kleines Stück auf die Autobahn. Ui ui ui. Es nieselte und nieselte und nieselte, aber ich dachte mir, er wird mich ja nicht fahren lassen, wenn er es mir nicht zutraut. Also ging es rauf auf die Autobahn. Bis zur ersten Ausfahrt war ich noch sehr unsicher, musste erstmal mit den Wetter- und Geschwindigkeitsverhältnissen klar kommen. Dann ging es zurück. Ich wusste ich hatte jetzt ein wenig mehr Platz um mich und das Motorrad kennen zu lernen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 kam mir jedoch zum Anfang ganz gelegen. Irgendwann kam das Aufhebungsschild und ich wollte mich natürlich an die Richtgeschwindigkeit halten. Ich weiß jedoch nicht, wie man auf der Autobahn einen Schulterblick machen soll. Jedesmal,wenn ich ihn versuchte, hatte ich eher das Gefühl der Wind drückt meinen Helm einmal rum und bricht mir bei der Fahrt das Genick. Die LKW's auf der zweiten Spur zu überholen war kein Problem, aber auf die 3. Spur wollte ich dann doch nicht wechseln. Viel kann ich gar nicht mehr schreiben, außer das es nass und kalt war und ich trotzdem riesen Spaß dran hatte und mich wohl gefühlt habe. Wir fuhren dann noch ein kleines Stück durch die Stadt und holten eine andere Schülerin ab. Mein Fahrlehrer erkundigt sich meistens gleich nach der Stunde nach meinem persönlichen Wohlbefinden und ja, mir ging es gut. Er war zufrieden, hatte aber auf der Autobahn ein wenig Angst um mich :-D Er konnte nicht einschätzen wie viel ich durch meinen Helm bei dem Regen sehe, aber er hat gemerkt, dass ich die Zähne zusammen gebissen habe und alles rausholen wollte, was momentan drin war. Er sagte sogar, dass die Fahrschülerin meinte, dass ich doch schon ganz gut fahre ;-) Ein bisschen Lob tut doch immer gut. Meine Motorradkleidung ist jedenfalls wasserfest, was man von den Schuhen(was auch keine für's Motorrad sind), nicht behaupten kann. Sie sind einmal komplett durchweicht. Mal schauen ob sie bis morgen trocknen ;-)
Nun von Anfang an. Gestern rief ich nochmal bei der DEKRA an und fragte nach den Prüfterminen für die Theorieprüfung. "Dienstag ab 7.30. und Donnerstag ab 14.30" OK ok. Ich stellte mir dann gestern Abend den Wecker für 6.30 Uhr und suchte mal wieder nach Gründen, am nächsten Morgen nicht zeitig aufstehen zu müssen. "Du hast doch noch Zeit" "Vielleicht solltest du noch etwas üben" "Du hast frei und willst halb sieben aufstehen?" All dies waren Argumente die definitiv dafür sprachen, den Wecker einfach auszustellen. Dagegen stand allerdings der Gedanke, dass wenn ich heute nicht fahre, ich ja die nächsten Tage noch weiter lernen muss und darauf hatte ich gar keine Lust :-D Nachdem ich also den Wecker 4 mal gesnoozt habe,bin ich doch aufgestanden. Beim Zähneputzen kamen mir dann wieder die Contragedanken in den Kopf, aber da ich nun schon mal aufgestanden war und sonst um die Uhrzeit nichts erledigen konnte, fuhr ich also zur Dekra. Als dann irgendwann der Prüfer eintrudelte durften wir in den Raum.Eine Mitt-40erin machte mich mit ihrer tiefen Atmung ganz nervös.Aber ich versuchte cool zu bleiben,atmete nochmal tief durch und versuchte mich zu konzentrieren.
Bei meiner letzten Prüfung vor mehr als 6 Jahren gab's noch diese tollen Bögen mit dem roten Balken an der Seite, wo man dann die Schablone anhalten konnte ;-) Heute steht auf jedem Tisch ein kleines Tablet (oder wie auch immer), auf dem ein Prüfprogramm installiert ist, was genauso ist,wie die Vorprüfungen bei der Fahrschulcard. Also los gings. Vorfahrtsfragen, Straßenführung...kein Problem. Dann kamen die Technikfragen...Bei drei Fragen war ich mir ein wenig unsicher. Wären sie alle drei falsch, wäre ich durchgefallen, wären zwei falsch, wäre ich einmal durchgefallen und einmal hätte ich gerade so bestanden. Im Endeffekt habe ich alles bei meiner ersten Eingebung belassen und drückte den Button "Abgabe". Der Prüfer bestätigte meine Eingabe und "Schickte mir das Ergebnis direkt auf den Bildschirm". Dort musste ich jetzt den Button "Ergebnis ansehen" drücken. Mein Puls raste. Und da war es...Alle Balken GRÜN! GRÜN GRÜN GRÜN. Bestanden mit 0 Fehlerpunkten! Sehr schön. Er druckte mir noch meine Bestätigung aus, die ich meinem Fahrlehrer geben sollte. Draußen sah ich mir den Zettel nochmal genauer an. Da hätte ja jeder Fehlerpunkt drauf gestanden, also wäre alles außer null eine Blamage gewesen. :-D Nun hab ich's geschafft und konnte beruhigt zu meiner Fahrstunde düsen.Ich drückte die Bestätigung meinem Fahrlehrer in die Hand und er freute sich ein wenig, vermutlich das ich seine Statistik nicht ruiniert habe ;-)
Kurz bevor wir los wollten, stellte er fest, dass er sein Funkgerät Zuhause vergessen hatte. Ich rechnete jetzt damit,dass wir auf geradem Weg zum Übungsplatz fahren würden und dann so auch wieder zurück. Aber nein. Er wollte es von Zuhause holen und ich hatte die Wahl ob ich vor ihm fahren möchte und dann drauf achten soll wie er blinkt, oder ob ich ihm hinterher fahre. Ich wählte dann das hinterher fahren, was das Fahren für mich wesentlich entspannter machte, da ich mir dachte, er wird schon gucken,dass ich hinterher komme :-D Also fuhren wir über Landstraße nach O-Baum und holten da das Gerät. Der Wind hielt sich in Grenzen, aber der einsetzende Regen war schon echt nervig. Als wir dann bei ihm ankamen schlug er vor,dass wir nochmal tanken fahren und dann mal ein kleines Stück auf die Autobahn. Ui ui ui. Es nieselte und nieselte und nieselte, aber ich dachte mir, er wird mich ja nicht fahren lassen, wenn er es mir nicht zutraut. Also ging es rauf auf die Autobahn. Bis zur ersten Ausfahrt war ich noch sehr unsicher, musste erstmal mit den Wetter- und Geschwindigkeitsverhältnissen klar kommen. Dann ging es zurück. Ich wusste ich hatte jetzt ein wenig mehr Platz um mich und das Motorrad kennen zu lernen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 kam mir jedoch zum Anfang ganz gelegen. Irgendwann kam das Aufhebungsschild und ich wollte mich natürlich an die Richtgeschwindigkeit halten. Ich weiß jedoch nicht, wie man auf der Autobahn einen Schulterblick machen soll. Jedesmal,wenn ich ihn versuchte, hatte ich eher das Gefühl der Wind drückt meinen Helm einmal rum und bricht mir bei der Fahrt das Genick. Die LKW's auf der zweiten Spur zu überholen war kein Problem, aber auf die 3. Spur wollte ich dann doch nicht wechseln. Viel kann ich gar nicht mehr schreiben, außer das es nass und kalt war und ich trotzdem riesen Spaß dran hatte und mich wohl gefühlt habe. Wir fuhren dann noch ein kleines Stück durch die Stadt und holten eine andere Schülerin ab. Mein Fahrlehrer erkundigt sich meistens gleich nach der Stunde nach meinem persönlichen Wohlbefinden und ja, mir ging es gut. Er war zufrieden, hatte aber auf der Autobahn ein wenig Angst um mich :-D Er konnte nicht einschätzen wie viel ich durch meinen Helm bei dem Regen sehe, aber er hat gemerkt, dass ich die Zähne zusammen gebissen habe und alles rausholen wollte, was momentan drin war. Er sagte sogar, dass die Fahrschülerin meinte, dass ich doch schon ganz gut fahre ;-) Ein bisschen Lob tut doch immer gut. Meine Motorradkleidung ist jedenfalls wasserfest, was man von den Schuhen(was auch keine für's Motorrad sind), nicht behaupten kann. Sie sind einmal komplett durchweicht. Mal schauen ob sie bis morgen trocknen ;-)
Montag, 14. Oktober 2013
Ein paar Sonnenstrahlen...
...konnte ich heute während meiner Reitstunde genießen. Ich konnte es ja kaum glauben, als ich wirklich alleine auf der eingezäunten Wiese reiten sollte. Ein wenig Respekt vor dem unebenen Untergrund und der weiten Fläche, ging es erstmal im Schritttempo los. Es war windstill und die letzten paar Sonnenstrahlen wärmten mich noch so sehr, dass ich fast wie im Frühling gekleidet meine Runden drehte. Henry testete mal wieder, ob sein Dickkopf stärker war als meiner und ob er nicht doch lieber das machen konnte, was er wollte. Wir haben uns dann in der Mitte irgendwie geeinigt :-) Jedenfalls ritt ich aber die ganze Stunde ohne Gerte und bis auf einmal trabte er auch immer wieder an, wenn ich das wollte. Ich musste allerdings feststellen, dass der Platz nochmal etwas ganz anderes war, als in der Halle zu reiten. Der Platz ist wesentlich größer und der Anspruch an meine Ausdauer ebenso. Da lief dann doch der ein oder andere Schweisstropfen. Irgendwann suchte ich den Blickkontakt zu Sylvia und was sah ich da...sie hatte ihr Handy in der Hand und schoss gerade ein Foto ;-) Zwar sieht man nicht viel, aber ich möchte es trotzdem mal hier zeigen :-) Das sind dann also Henry, ich und die untergehende Sonne. Traumhaft,oder? :-D
Es war eine tolle Reitstunde, auch wenn ich mich heute nur wenig auf meine Körperspannung und Körperhaltung konzentrieren konnte.Manchmal muss man eben einfach nur genießen =)
Sonntag, 13. Oktober 2013
Raus aus dem Bett...
...rein in die Laufschuhe. Bei strahlend blauem Himmel hatte ich heute morgen gar keine andere Wahl als einfach loszulaufen. Ich war mir beim Starten noch nicht ganz sicher, welchen Weg ich nehmen möchte, aber dann nahm ich doch die erste gedachte Route. Es ging über Mulde und Elbe Richtung fusionierter Nachbarstadt und dann im großen Bogen wieder zurück. Heute hatte ich sogar mal mein Handy mit um ein paar Fotos zu machen...was soll man auch immer schreiben ;-)Da ich gestern Abend schon neue Musik auf meinen Player geladen hatte, freute ich mich besonders. Ein wenig Abwechslung sollte ja nicht schaden.
Auf einer Straße, die allerdings nicht für Autos freigegeben war, kam dann doch ein PKW von hinten. Und ja,da saßen schon coole Kerle drin, die mir irgendwas zuriefen von wegen ich sollte immer weiter laufen. Der Rest habe ich dank meiner Musik nicht verstanden. Und auch wenn sie das hier nie lesen,aber IHR SEID SO TOLL!!! Naja, nachdem ich kurz den Kopf schüttelte verflog der Gedanke wieder und ich konnte das schöne Wetter genießen. Irgendwann war auch schon die erste Stunde rum und ich hörte auf meinen Körper, ob er für mehr bereit war. Meinen Fuß ignorierte ich dabei, der zählt nicht.
Also ging es vorbei an einem kleinen See in Richtung dem Wildgehege was ich schon vor einiger Zeit mal erwähnte. Auch wenn ich mir etwas blöd vorkam, da gerade eine Familie stand und die Tiere beobachtete, hielt ich kurz an und machte ein Foto. Damit mir jetzt jeder glaubt, dass es dort weißes Wild gibt ;-) Der Lauf fühlte sich gut an und ich machte nur wenige Gehpausen. Es macht sich doch etwas bemerkbar, wenn man kein Plasma spenden darf. Ich machte dann noch einen kleinen Umweg und kam so nach genau zwei Stunden wieder an. Ich habe gehofft, dass es mehr als 16km gewesen sind (habe keine GPS Uhr) und als ich die Strecke nun abgemessen habe, waren es sogar mehr als 17 Kilometer =) Sehr gut. Ich hoffe meine geringen Abwehrstoffe (weswegen ich gesperrt bin) halten sämtliche Krankheitserreger ab, damit ich die nächste Woche gut nutzen kann =)Samstag, 12. Oktober 2013
Nur mal kurz...
die letzte Fahrstunde und die letzte Laufeinheit verlief soweit gut. Die Fahrstunde führte mich über die Landstraße und die Laufeinheit war relativ flott mit einem guten Gefühl.
Heute möchte ich aber einfach mal etwas anderes los werden. Ein paar Gedanken sammeln und festhalten. Ich möchte ein wenig über A. schreiben. Ich könnte ihn auch Herrn S. nennen, aber obwohl er ein Patient war, waren er mit fast allen von meinen Kollegen per Du. Ja, er war ein Patient. A. wurde 1970 geboren, also zwei Jahre nach meiner Mum. A wurde 43 Jahre alt und nun ist er nicht mehr. A. war letzte Woche Mittwoch das letzte mal bei uns. Gesehen habe ich ihn an diesem Tag leider nicht. A. machte gerne was er wollte, kam aber immer zu uns,weil er wusste, dass er die Behandlung braucht. Am Freitag kam er allerdings nicht. Es hieß dann nur,er wolle ins Krankenhaus. Montag bereiteten wir uns darauf vor, dass er wieder durch die Tür gefahren wird und dann in alter Manier vor uns steht. Aber keiner kam. Da wir privat niemanden erreichten, riefen wir seinen Fahrdienst an und die wussten bereits bescheid. A. war am Morgen gestorben. Alle waren geschockt und auch jetzt habe ich einen kleinen Kloß im Hals.
A. war ein Nazi. Saß bereits wegen Totschlag im Gefängnis. A. schenkte einem seiner Söhne zum 18. eine Pistole. Er hatte manchmal echt komische Ansichten, bei denen ich in mehr als 5 Jahren gelernt habe,einfach nicht mit ihm zu diskutieren. Aber A. konnte zuhören. A. wusste ganz schön viele Dinge über mich, erzählte aber auch nie mit anderen darüber. A. kümmerte sich um die anderen Patienten auf der Station und gab auch besonders auf eine 80jährige Patientin Acht. Fragte sie während der Behandlung immer wieder,ob es ihr gut ginge. A. wog mehr als 150kg an denen alles andere Schuld war, nur nicht sein Essverhalten. A. bekam ständig irgendwelche Rehamaßnahmen, die er immer wieder abgebrochen hat, weil die anderen unfähig waren. A. machte den Mund auf, wenn ihn etwas störte und bekam immer seinen Willen, weil alle Respekt vor ihm hatten.A. wusste viele Sachen über die Behandlung, teilweise sogar besser als man selbst. A. legte sich mit einer Kollegin an,weil sie sich etwas nicht erklären lassen wollte und einer anderen Kollegin sagte er ins Gesicht, sie soll sich mal waschen,weil sie unangenehm riecht.
A. hatte am ganzen Körper Tattoos und sein Bauch sah so aus, als hätte er 10linge bekommen. A. nannte mich oft Frieda und er wusste, dass er mich damit ärgern konnte. A. war schon so lange Patient und jetzt ist er weg. Als ich diesen Mittwoch früh die Station betrat in der er am Nachmittag gelegen hätte, ging mir sofort durch den Kopf, dass sein Bett leer bleiben wird. A. war kein guter Mensch, so wie man jemanden als gut bezeichnen würde,aber A. wird mir irgendwie fehlen.
Mein erster Arbeitstag war auf dieser Station und am ersten Tag wurde mir gleich erzählt ich solle mich nicht mit ihm anlegen und das er früher den kompletten Raum zusammen geschrien hat, weil ihm etwas nicht gefallen hat. Als ich dann das erste mal ganz alleine dort war, hatte ich mächtigen Respekt, aber nach und nach "freundete" ich mich mit ihm an. Wir hatten auch nie irgendwelche Differenzen. A. könnte noch da sein, wenn er es zugelassen hätte, das seine Frau den Notarzt ruft. Es ist genau wie bei T. damals. T. ist genauso über Nacht gestorben mit gerade mal 46 Jahren.
Da ich ja eine Art Leben nach dem Tod nicht ausschließe, wie auch immer das auch aussehen möge, hoffe ich einfach,dass es ihm gut geht.
Heute möchte ich aber einfach mal etwas anderes los werden. Ein paar Gedanken sammeln und festhalten. Ich möchte ein wenig über A. schreiben. Ich könnte ihn auch Herrn S. nennen, aber obwohl er ein Patient war, waren er mit fast allen von meinen Kollegen per Du. Ja, er war ein Patient. A. wurde 1970 geboren, also zwei Jahre nach meiner Mum. A wurde 43 Jahre alt und nun ist er nicht mehr. A. war letzte Woche Mittwoch das letzte mal bei uns. Gesehen habe ich ihn an diesem Tag leider nicht. A. machte gerne was er wollte, kam aber immer zu uns,weil er wusste, dass er die Behandlung braucht. Am Freitag kam er allerdings nicht. Es hieß dann nur,er wolle ins Krankenhaus. Montag bereiteten wir uns darauf vor, dass er wieder durch die Tür gefahren wird und dann in alter Manier vor uns steht. Aber keiner kam. Da wir privat niemanden erreichten, riefen wir seinen Fahrdienst an und die wussten bereits bescheid. A. war am Morgen gestorben. Alle waren geschockt und auch jetzt habe ich einen kleinen Kloß im Hals.
A. war ein Nazi. Saß bereits wegen Totschlag im Gefängnis. A. schenkte einem seiner Söhne zum 18. eine Pistole. Er hatte manchmal echt komische Ansichten, bei denen ich in mehr als 5 Jahren gelernt habe,einfach nicht mit ihm zu diskutieren. Aber A. konnte zuhören. A. wusste ganz schön viele Dinge über mich, erzählte aber auch nie mit anderen darüber. A. kümmerte sich um die anderen Patienten auf der Station und gab auch besonders auf eine 80jährige Patientin Acht. Fragte sie während der Behandlung immer wieder,ob es ihr gut ginge. A. wog mehr als 150kg an denen alles andere Schuld war, nur nicht sein Essverhalten. A. bekam ständig irgendwelche Rehamaßnahmen, die er immer wieder abgebrochen hat, weil die anderen unfähig waren. A. machte den Mund auf, wenn ihn etwas störte und bekam immer seinen Willen, weil alle Respekt vor ihm hatten.A. wusste viele Sachen über die Behandlung, teilweise sogar besser als man selbst. A. legte sich mit einer Kollegin an,weil sie sich etwas nicht erklären lassen wollte und einer anderen Kollegin sagte er ins Gesicht, sie soll sich mal waschen,weil sie unangenehm riecht.
A. hatte am ganzen Körper Tattoos und sein Bauch sah so aus, als hätte er 10linge bekommen. A. nannte mich oft Frieda und er wusste, dass er mich damit ärgern konnte. A. war schon so lange Patient und jetzt ist er weg. Als ich diesen Mittwoch früh die Station betrat in der er am Nachmittag gelegen hätte, ging mir sofort durch den Kopf, dass sein Bett leer bleiben wird. A. war kein guter Mensch, so wie man jemanden als gut bezeichnen würde,aber A. wird mir irgendwie fehlen.
Mein erster Arbeitstag war auf dieser Station und am ersten Tag wurde mir gleich erzählt ich solle mich nicht mit ihm anlegen und das er früher den kompletten Raum zusammen geschrien hat, weil ihm etwas nicht gefallen hat. Als ich dann das erste mal ganz alleine dort war, hatte ich mächtigen Respekt, aber nach und nach "freundete" ich mich mit ihm an. Wir hatten auch nie irgendwelche Differenzen. A. könnte noch da sein, wenn er es zugelassen hätte, das seine Frau den Notarzt ruft. Es ist genau wie bei T. damals. T. ist genauso über Nacht gestorben mit gerade mal 46 Jahren.
Da ich ja eine Art Leben nach dem Tod nicht ausschließe, wie auch immer das auch aussehen möge, hoffe ich einfach,dass es ihm gut geht.
Dienstag, 8. Oktober 2013
Vom Laufen und so...
Meine Woche begann mit dem Klingeln des Weckers. Diesen hatte ich mir extra gestellt, um vor der Spätschicht eine Runde zu laufen. Als der Montag Morgen dann ran war,hatte ich alles andere als Lust zum Aufstehen. Einen kurzen Moment klang es sogar so, als würden Regentropfen auf die Blätter fallen, aber es war doch irgendwas anderen. Naja, da mein Schweinehund sich nochmal umgedreht hatte, zog ich fix meine Laufsachen an und machte mich auf den Weg. Es war windstill und eindeutig zu warm für mein Thermoshirt *schwitz* So hatte ich teilweise ein echtes Druckgefühl auf der Brust und da half auch tief einatmen nur bedingt. Trotzdem war es ein schöner Lauf und mehr als 10km (Monatsziel, ICH KOMME). Besonders niedlich war ein Riesenschnauzer. Er lief ohne Leine vor seinem Herrchen und beachtete mich nur nebenbei. Als ich an ihm vorbei lief und mich kurz danach nochmal umdrehte, lief er plötzlich mit einem Stöckchen in der Schnauze neben mir her ;) Bestimmt 50 Meter. Das fand ich schon irgendwie sehr süß und da kam der Wunsch wieder, auch einen bellenden Vierbeiner im Haus zu haben. Aber dafür habe ich einfach keine Zeit.
Dann hatte ich heute noch Fahrschule. Als ich bei der Garage ankam, schob gerade ein Fahrschüler die Herta. Jaha,an diese Übung kann ich mich noch zu gut erinnern ;-) Das sah bei ihm zwar wesentlich leichter aus, aber abgewürgte hat er sie später genauso oft*g* An dieser Stelle möchte ich eine artverwandte Herta mal vorstellen. Da sind deutlich weniger Kratzer zu sehen, als die Herta hat :-D
Auf meinen nächsten Lauf bin ich sehr gespannt. Da der Markus vor einigen Tages das Thema Kompressionskleidung aufgegriffen hat, habe ich mir Kompressionsstulpen bestellt. Vielleicht bringen sie ja wirklich was :-)
Dann hatte ich heute noch Fahrschule. Als ich bei der Garage ankam, schob gerade ein Fahrschüler die Herta. Jaha,an diese Übung kann ich mich noch zu gut erinnern ;-) Das sah bei ihm zwar wesentlich leichter aus, aber abgewürgte hat er sie später genauso oft*g* An dieser Stelle möchte ich eine artverwandte Herta mal vorstellen. Da sind deutlich weniger Kratzer zu sehen, als die Herta hat :-D
Heute ging es wieder auf direktem Wege zum Übungsplatz. Alle Übungen klappten ganz gut. Sogar das Kreisfahren. Wobei ich gar nicht weiß wie viele Runden ich drehen muss. Auf dem Rückweg haben wir dann einen kleinen Umweg gemacht und ich hatte riesen Spaß daran über die "Mura" zu heizen, auch wenn ich mich natürlich an die Höchstgeschwindigkeit halten musste. Alles in allem verging die Stunde wahnsinnig schnell (was auch daran liegen kann,dass mir 10 Minuten geklaut wurden ;-) ) Ich hoffe wir kommen langsam mal vorwärts, es fehlen ja doch noch einige Pflichtstunden :-(
Samstag, 5. Oktober 2013
Kurzer Lauf zur Entspannung
Nachdem ich heute morgen zwei große Töpfe mit Lauchsuppe gekocht habe, ging ich noch eine kurze Runde laufen. Schließlich brauch ich ja auch eine Ausrede,wenn ich mir heute den Bauch vollschlage ;-) Ich war dann ja auch schon laufen :-D
Das Wetter heute war sehr angenehm. Zwar ließ sich die Sonne nicht blicken, aber der Wind ist dem Wetterfrosch auch endlich mal ausgegangen. Es war sehr angenehm auch wenn ich heute wieder Menschen begegnet bin,die denken der Weg gehört ihnen. Ich werde bestimmt mal so ein nerviger Rentner,der sich über alles und jeden aufregt ;) Ich sehe es schon kommen.
Alles in allem war es aber ein schöner Lauf und als auf dem letzten Stück mich dann Bosse mit So oder So begleitete, stellte sich ein großartiges Glücksgefühl ein. Ich kann glücklich sein mit meinem Leben und auch wenn mir mein Exfreund zum Geburtstag "nichts gutes" wünschen musste, so hab ich genau das doch schon gefunden. Glück bedeutet einfach nur zufrieden zu sein und das bin ich momentan. Mit allem. Auch wenn nicht immer alles rosig ist,so geht es doch voran. Das schönste Geschenk was ich gestern noch von einer Arbeitskollegin bekommen habe, war eine simple Nachricht. Sie wünschte mir alles Gute und meinte, ich soll so bleiben wie ich bin. Hinter diesen Satz setzte sie gleich 5 Ausrufezeichen. Dafür bedankte ich mich besonders und sie meinte, es sei ihr sehr wichtig gewesen das zu betonen. Ein wenig sentimental und gerührt stand mir dann ein Tränchen im Auge - in diesem Moment schon wieder.
Nun bin ich gespannt wie meine Gäste sich gleich um meinen Couchtisch versammeln und freue mich auf den Rest des Tages =)
Das Wetter heute war sehr angenehm. Zwar ließ sich die Sonne nicht blicken, aber der Wind ist dem Wetterfrosch auch endlich mal ausgegangen. Es war sehr angenehm auch wenn ich heute wieder Menschen begegnet bin,die denken der Weg gehört ihnen. Ich werde bestimmt mal so ein nerviger Rentner,der sich über alles und jeden aufregt ;) Ich sehe es schon kommen.
Alles in allem war es aber ein schöner Lauf und als auf dem letzten Stück mich dann Bosse mit So oder So begleitete, stellte sich ein großartiges Glücksgefühl ein. Ich kann glücklich sein mit meinem Leben und auch wenn mir mein Exfreund zum Geburtstag "nichts gutes" wünschen musste, so hab ich genau das doch schon gefunden. Glück bedeutet einfach nur zufrieden zu sein und das bin ich momentan. Mit allem. Auch wenn nicht immer alles rosig ist,so geht es doch voran. Das schönste Geschenk was ich gestern noch von einer Arbeitskollegin bekommen habe, war eine simple Nachricht. Sie wünschte mir alles Gute und meinte, ich soll so bleiben wie ich bin. Hinter diesen Satz setzte sie gleich 5 Ausrufezeichen. Dafür bedankte ich mich besonders und sie meinte, es sei ihr sehr wichtig gewesen das zu betonen. Ein wenig sentimental und gerührt stand mir dann ein Tränchen im Auge - in diesem Moment schon wieder.
Nun bin ich gespannt wie meine Gäste sich gleich um meinen Couchtisch versammeln und freue mich auf den Rest des Tages =)
Freitag, 4. Oktober 2013
So kann's weiter gehen
Morgenstund hat Gold im Mund und so ging es heute wieder mit der Herta auf die Straße. Als ich heute früh das Haus verließ,schloss der Nachbar gerade sein Fahrrad ab und schaute mit großen Augen auf meinen Helm. "Hast du ein Moped?" "Nein,ich mach gerade meinen Motorradführerschein". Darüber freute er sich riesig,wünschte mir gutes Gelingen,gute Fahrt und viel Spaß :-) Fand ich ja irgendwie putzig. Er fährt ja selber Motorrad und freut sich scheinbar über Nachwuchs :-D Leider muss ich feststellen,dass ich vor den Fahrstunden immer sehr aufgeregt bin und ich gar nicht so recht weiß warum.
Ich hatte mir ja am Mittwoch für heute eine Überlandfahrt gewünscht und die machten wir auch. Es ging Richtung meiner verhassten Arbeitsstadt,was den Vorteil hatte,das ich die Strecke aber kenne. Ein wenig unsicher mit welcher Geschwindigkeit ich die Kurven nehmen konnte, versuchte ich aber doch, nicht zu viel Geschwindigkeit zu verlieren und drückte dann die Herta oft im letzten Moment noch rum,damit ich in meiner Fahrbahn blieb. Fühlte sich aber scheinbar schlimmer an,als es war,da mein Fahrlehrer nur meinte,dass ich in den Kurven manchmal noch zu sehr wackel. Jedenfalls machte der Wind mir heute echt wieder zu schaffen. Also mit 90km/h und heftigen Seitenwind,da fängt man doch schon an zu wackeln. Meistens schwankt auch nicht die Maschine,sondern vor allem mein Kopf und der Oberkörper. Auch hier war ich noch ein wenig unsicher, da ich nicht genau weiß,welche Bewegungen noch normal sind und was dann schon zum "Pendeln" gehört. Aber egal. Zwei Überlandfahrten habe ich dann heute abgearbeitet.
Dann ging es wieder zum Übungsplatz.
Schrittgeschwindigkeit - gut
Stop-and-go - nach zwei Anläufen gut
langer Slalom- gut
kurzer Slalom- erstaunlicher Weise schon beim ersten Versuch gut
Ausweichen ohne Bremsen - ok
Ausweichen mit Bremsen - gut
Gefahrenbresmung- beim ersten mal gut,beim zweiten mal ist mir doch voll das Hinterrad weggerutscht...ist aber nix passiert,hab mir nur erschrocken
Slalom in Schrittgeschwindigkeit- auch gut, hat mich sogar gelobt,weil viele mit der Maschine doch so ihre Schwierigkeiten haben
Kreisfahrten - MUHAHAHA. Also im ersten Gang funktioniert das ja mal gar nicht. Er sagte dann ich solls einfach mal im zweiten Gang versuchen, ich könnte ja trotzdem erstmal mit der Kupplung spielen. Und was soll ich sagen: TADA :-) zwar klappte es noch nicht immer so ganz,aber ich schaffte tatsächlich ein paar Runden im Kreis zu bleiben =) Er meinte dann auch,dass Ziel ist nicht unbedingt immer im Kreis zu bleiben,sondern einfach bei einer Geschwindigkeit in die Schräglage zu kommen und das mache ich ja.
Ich bin sehr zufrieden mir der Leistung von heute. Das war schon mal ein schönes Geburtstagsgeschenk was ich mir selbst gemacht habe :-)
Ich hatte mir ja am Mittwoch für heute eine Überlandfahrt gewünscht und die machten wir auch. Es ging Richtung meiner verhassten Arbeitsstadt,was den Vorteil hatte,das ich die Strecke aber kenne. Ein wenig unsicher mit welcher Geschwindigkeit ich die Kurven nehmen konnte, versuchte ich aber doch, nicht zu viel Geschwindigkeit zu verlieren und drückte dann die Herta oft im letzten Moment noch rum,damit ich in meiner Fahrbahn blieb. Fühlte sich aber scheinbar schlimmer an,als es war,da mein Fahrlehrer nur meinte,dass ich in den Kurven manchmal noch zu sehr wackel. Jedenfalls machte der Wind mir heute echt wieder zu schaffen. Also mit 90km/h und heftigen Seitenwind,da fängt man doch schon an zu wackeln. Meistens schwankt auch nicht die Maschine,sondern vor allem mein Kopf und der Oberkörper. Auch hier war ich noch ein wenig unsicher, da ich nicht genau weiß,welche Bewegungen noch normal sind und was dann schon zum "Pendeln" gehört. Aber egal. Zwei Überlandfahrten habe ich dann heute abgearbeitet.
Dann ging es wieder zum Übungsplatz.
Schrittgeschwindigkeit - gut
Stop-and-go - nach zwei Anläufen gut
langer Slalom- gut
kurzer Slalom- erstaunlicher Weise schon beim ersten Versuch gut
Ausweichen ohne Bremsen - ok
Ausweichen mit Bremsen - gut
Gefahrenbresmung- beim ersten mal gut,beim zweiten mal ist mir doch voll das Hinterrad weggerutscht...ist aber nix passiert,hab mir nur erschrocken
Slalom in Schrittgeschwindigkeit- auch gut, hat mich sogar gelobt,weil viele mit der Maschine doch so ihre Schwierigkeiten haben
Kreisfahrten - MUHAHAHA. Also im ersten Gang funktioniert das ja mal gar nicht. Er sagte dann ich solls einfach mal im zweiten Gang versuchen, ich könnte ja trotzdem erstmal mit der Kupplung spielen. Und was soll ich sagen: TADA :-) zwar klappte es noch nicht immer so ganz,aber ich schaffte tatsächlich ein paar Runden im Kreis zu bleiben =) Er meinte dann auch,dass Ziel ist nicht unbedingt immer im Kreis zu bleiben,sondern einfach bei einer Geschwindigkeit in die Schräglage zu kommen und das mache ich ja.
Ich bin sehr zufrieden mir der Leistung von heute. Das war schon mal ein schönes Geburtstagsgeschenk was ich mir selbst gemacht habe :-)
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Gut gelaufen
Nachdem ich den Feiertag erstmal 8 Stunden mit Arbeit verbracht habe, entschloss ich mich doch noch eine Runde zu laufen. Auch wenn der Wind eisig war,so tat die Sonne wirklich gut. Es waren ja unglaublich viele Leute unterwegs. Entweder als Fußgänger oder auf dem Radel,nur laufen war irgendwie niemand - außer mir. Und so hatte ich auch das Gefühl,dass mich alle mit großen Augen ansahen. Warum? Hatte ich einen roten Kopf? Fühlten sie sich gestört? Trauten sie es mir nicht zu? Naja,auch egal,was kümmert mich es eigentlich. Am besten fand ich ja zwei Radfahrerinnen,die mich schon gute 200m vorher gesehen haben. Also hatte eine der beiden ja genug Zeit mir Platz zu machen,aber nein. Im allerletzten Moment bremst Madame dann ab und reiht sich doch hinter dem anderen Fahrrad ein. Also mal ehrlich. Was geht denn in den Köpfen vor? Können sie die Breite des Weges nicht einschätzen,oder denken sie,dass der poplige Läufer für Queen Bike ins Gebüsch springt? Jedenfalls würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen,wem der Zusammenstoß mehr Schaden zufügt :-P Tief fallen kann ich jedenfalls nicht :-D In diesem Sinne: Gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr gilt auch für Rad-Wander-Wege.
Wesentlich friedlicher ging es auf den großflächigen Wiesen zu. Überall standen kleine Gruppen und starrten in den Himmel, wo sie ganz faszinierend ihren Drachen beobachteten. Ein schönes Bild =) Heute waren es wieder knapp 12 km. Damit habe ich 1/4 meines Monatsziels doch schon erreicht :-)
An dieser Stelle möchte ich mal ein Lied mit einbinden, welches mich momentan beim Laufen sehr voran bringt. Viel dazu sagen muss ich sicherlich nicht.
Wesentlich friedlicher ging es auf den großflächigen Wiesen zu. Überall standen kleine Gruppen und starrten in den Himmel, wo sie ganz faszinierend ihren Drachen beobachteten. Ein schönes Bild =) Heute waren es wieder knapp 12 km. Damit habe ich 1/4 meines Monatsziels doch schon erreicht :-)
An dieser Stelle möchte ich mal ein Lied mit einbinden, welches mich momentan beim Laufen sehr voran bringt. Viel dazu sagen muss ich sicherlich nicht.
Mittwoch, 2. Oktober 2013
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Heute nach der Arbeit ging es wieder zu Herta. Irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl,war sehr aufgeregt und unruhig. Dort angekommen,fragte ich meinen Fahrlehrer,wo das kleinere Motorrad geblieben ist. Er atmete einmal tief durch und erzählte mir dann,dass letzte Woche ein Mann um die 50 Prüfung gehabt hat und unter anderem die Übung "Ausweichen mit Abbremsen" vorführen sollte. Dabei machte er irgendeinen Fehler und stürzte. Motorrad kaputt und er brach sich den Oberarm. Oh je...vermutlich war das auch der Grund,warum ich mich heute irgendwie unwohl auf der Herta fühlte. So richtig wurde ich heute nicht warm. Versuchte Dinge besser zu machen, die dann aber nur normal liefen. Unter anderem sollte ich heute wieder das Kreisfahren üben und was soll ich sagen: ICH HASSE ES!!! Es gelang mir ja heute schon mal ein paar Runden im ersten Gang um den Kreis drumherum zu fahren. Irgendwie haben sie den Kreis auch an eine voll blöde Stelle gesprüht. Da ist eine kleine Kante drin,wo ein bisschen Gras wächst. Da habe ich doch wieder Schiss wegzurutschen =( Aber das wird schon werden...Ich darf mir nur nie wieder Finalgon auf die Schulter schmieren,wenn die Sonne scheint :-D Die Wirkung ließ während der Arbeit ja nach,aber als ich da heute mitten in der Sonne stand,brannte er elendig. Aber ein Indianer kennt ja keinen Schmerz =)
Dienstag, 1. Oktober 2013
Spontane Änderung
Da meine Reitstunde heute wegen mangelnder Zeit von Sylvia ausfiel, entschied ich mich eine Runde zu laufen. Lust hatte ich eigentlich keine, aber die Zeit musste ja genutzt werden. Also ging es los, quasi immer der Nase nach,in eine Richtung. Ich fühlte mich gut, die Laufpausen variierte ich ein wenig,mal nach 6 und mal nach 8 Minuten. Als Ziel hatte ich die "Solitude am Sieglitzer Berg" anvisiert. Nachdem ich nach nicht ganz 50 Minuten dort ankam,dachte ich eigentlich nur "jetzt musst du den ganzen Weg wieder zurück" ;-) Ich machte eine kleine Pause und dehnte mich ein wenig. Ich ging dann noch ein Stück um nochmal tief Luft zu holen,dabei schaute ich mir das Gebäude nochmal genauer an. Irgendwann in den letzten Jahren hatten sie es rekonstruiert. Fürst Leopold III nutze den Park und die Solitude vor allem um Linderung bei seinen rheumatischen Beschwerden zu bekommen. Jedenfalls sah ich mir auch die Fenster mal genauer an. Die waren ja nur aus Blech :-D Ok, verständlich das sie damit dem Vandalismus ein wenig entgegen wirken möchte,aber Blechfenster im Wörlitzer Gartenreich???Der Rückweg war etwas beschwerlich. Nach meiner Pause fühlten sich besonders die Oberschenkel sehr schwer an und ich hatte das Gefühl kein Tempo mehr aufbauen zu können. Ich musste die ein oder andere Laufpause mehr einbauen, war aber auf dem Rückweg nur zwei Minuten langsamer :-) Insgesamt bin ich schon zufrieden, es waren 2km mehr als beim letzten Lauf :-)
Anstrengender als eine Stunde Laufen :-D
Auf meine Fahrstunde freute ich mich heute nur mittelmäßig. Zum einen war ich gestern lange war und zum anderen habe ich heute frei und dann 6.30 Uhr aufzustehen,bereitet mir nicht unbedingt Freude. Aber nun gut,das Wetter war wenigstens gut.
Nach zwei kurzen Aufwärmrunden ging es schon auf die Straße. An viele Kreuzungen, Rechts-vor-links-Kreuzungen, 30er Zonen Richtung Übungsplatz. Irgendwann stand ich an einer Ampel,hörte es in meinem Ohr kurz rauschen und dann riefen Kinder "Hallo Hallo SOS". Da hatte sich jemand den gleichen Sendung wie das Funkgerät von der Fahrschule :-D Ich hielt dann bei nächster Gelegenheit an und wir suchten einen neuen Sender :-D Dann ging es weiter...Allerdings nicht besonders weit,denn mein Sprit war alle und so blieb ich mitten auf einer 70er Strecke stehen. Die Reserve war irgendwie auch alle und so mussten wir nachtanken. Mein Fahrlehrer war glaube etwas unruhig,da die Strecke auch gern von LKW's benutzt wird und ich noch dicht an einer Kurve stand. Ich dachte mir eigentlich nur "Zum Glück erkennt mich unter dem Helm keiner" :-D Und da auch nur die wenigstens wissen,dass ich die Fahrschule besuche,konnte es mir egal sein. Irgendwann kamen wir dann beim Übungsplatz an. Kurzer und langer Slalom klappen mal mehr und mal weniger. Ausweichen mit und ohne Bremsen auch. Wobei er mit meiner Leistung eigentlich zufrieden ist und meine Geschwindigkeit höher einschätzt als sie wirklich ist. Kann im Endeffekt eh keiner genau nachvollziehen. Stop-and-go hat heute auch schon mehrfach ohne Fehler geklappt,genauso wie in Schrittgeschwindigkeit fahren und der Slalom in Schrittgeschwindigkeit. Das Abbremsen aus 50km/h klappt auch. Eine Übung ist dann noch das Kreisfahren. Im zweiten Gang soll man immer in einem Kreis mit einem Radius von vielleicht 3-4 Metern fahren. JA GENAU :-D Also entweder ich fahre in Schrittgeschwindigkeit,dann schaffe ich es vielleicht sogar im Kurvenradius zu bleiben, fahre ich etwas schneller (immer noch weit entfernt vom zweiten Gang),dann fahre ich außen um den Kreis drumherum. Oh man. Aber das wird schon. Bis jetzt sind alle Übungen von mal zu mal besser geworden, wieso dann nicht auch diese :-)
Kurz bevor wir hätten zurück fahren müssen, meinte er dann, er habe noch eine Stunde Zeit,wir könnten auch noch weiter üben. Klar. So saß ich also über zwei Stunden heute auf der Herta und meine linke Hand tut vom Kuppeln echt weh.ich hoffe der Daumen macht nicht wieder solche Probleme wie beim letzten Mal.
Hoffentlich läuft es nachher beim Reiten auch wieder gut :-)
Nach zwei kurzen Aufwärmrunden ging es schon auf die Straße. An viele Kreuzungen, Rechts-vor-links-Kreuzungen, 30er Zonen Richtung Übungsplatz. Irgendwann stand ich an einer Ampel,hörte es in meinem Ohr kurz rauschen und dann riefen Kinder "Hallo Hallo SOS". Da hatte sich jemand den gleichen Sendung wie das Funkgerät von der Fahrschule :-D Ich hielt dann bei nächster Gelegenheit an und wir suchten einen neuen Sender :-D Dann ging es weiter...Allerdings nicht besonders weit,denn mein Sprit war alle und so blieb ich mitten auf einer 70er Strecke stehen. Die Reserve war irgendwie auch alle und so mussten wir nachtanken. Mein Fahrlehrer war glaube etwas unruhig,da die Strecke auch gern von LKW's benutzt wird und ich noch dicht an einer Kurve stand. Ich dachte mir eigentlich nur "Zum Glück erkennt mich unter dem Helm keiner" :-D Und da auch nur die wenigstens wissen,dass ich die Fahrschule besuche,konnte es mir egal sein. Irgendwann kamen wir dann beim Übungsplatz an. Kurzer und langer Slalom klappen mal mehr und mal weniger. Ausweichen mit und ohne Bremsen auch. Wobei er mit meiner Leistung eigentlich zufrieden ist und meine Geschwindigkeit höher einschätzt als sie wirklich ist. Kann im Endeffekt eh keiner genau nachvollziehen. Stop-and-go hat heute auch schon mehrfach ohne Fehler geklappt,genauso wie in Schrittgeschwindigkeit fahren und der Slalom in Schrittgeschwindigkeit. Das Abbremsen aus 50km/h klappt auch. Eine Übung ist dann noch das Kreisfahren. Im zweiten Gang soll man immer in einem Kreis mit einem Radius von vielleicht 3-4 Metern fahren. JA GENAU :-D Also entweder ich fahre in Schrittgeschwindigkeit,dann schaffe ich es vielleicht sogar im Kurvenradius zu bleiben, fahre ich etwas schneller (immer noch weit entfernt vom zweiten Gang),dann fahre ich außen um den Kreis drumherum. Oh man. Aber das wird schon. Bis jetzt sind alle Übungen von mal zu mal besser geworden, wieso dann nicht auch diese :-)
Kurz bevor wir hätten zurück fahren müssen, meinte er dann, er habe noch eine Stunde Zeit,wir könnten auch noch weiter üben. Klar. So saß ich also über zwei Stunden heute auf der Herta und meine linke Hand tut vom Kuppeln echt weh.ich hoffe der Daumen macht nicht wieder solche Probleme wie beim letzten Mal.
Hoffentlich läuft es nachher beim Reiten auch wieder gut :-)
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