Samstag, 2. November 2013
Skinny Bitch
"Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen".
Heute möchte ich ein Buch vorstellen, welches ich mir als kleine Unterstützung zur gesunden Ernährung gekauft habe. Empfohlen wurde es auf diversen Internetseiten, speziell für Frauen ;-) Meine letzte Buchrezension dürfte irgendwann 2007 gewesen sein und da ich daran nie wirklich viel Spaß hatte, werde ich mich auch an keine Regeln halten.
Skinny Bitch wurde von Rory Freedmann, frühere Agentin einer Modelagentur, und Kim Barnouin, selbst Model, geschrieben. Bei den vielen Tipps und Ratschlägen soll es sich nicht um eine Diät handeln, sondern um eine Lebenseinstellung. Gegliedert ist das Buch in 13 Kapitel in denen sie nach und nach die schonungslose Wahrheit präsentieren.
Als ich anfing das Buch zu lesen, war ich sehr amüsiert über den Schreibstil. Er wirkt jung, frisch, dynamisch und vor allem leicht zu lesen. Es gibt nichts schlimmeres, als Textpassagen eines "Sachbuches" die man mindestens dreimal lesen muss um sie zu verstehen. Zu Beginn wird erst einmal ein wenig der Grundbaustein der gesunden Ernährung geklärt. Viel trinken, natürlich am besten Wasser. Statt Raffinadezucker solle man z.B. lieber auf Agavendicksaft zurück greifen und ein absoluter Verzicht von sämtlichen künstlichen Süßstoffen ist unumgänglich. Das Aspartam alles andere als gesund ist, wird ja immer mehr bekannt. Aber das es in den USA achtmal abgelehnt wurde, bevor es durch einen Formfehler seine Zulassung bekam, war auch mir so nicht ganz bewusst.
In den letzten Jahren wurde das Low Carb Konzept immer populärer und findet jede Menge Zuspruch. Dabei sind Kohlenhydrate zum größten Teil untersagt, obwohl es laut den Autoren nur auf die richtigen ankommt. Allgemein bekannt ist, dass helles Brot schlecht ist und dunkles lange sättigt. "Einfache Kohlenhydrate sind Mist und besitzen denselben Nährwert wie Klopapier" heißt es im Buch. Diese und noch andere Äußerungen bescherten doch das ein oder andere Lächeln beim Lesen.
Nun beschäftigen sich die Autorinnen mit dem Thema Fleisch. Die Atkins-Diät, also viel Fleisch, kein Obst, sei eine Modediät und wirke durch viel Fachwortvokabular seriös und glaubwürdig. Fakt ist jedoch, dass zu viel tierisches Protein die Nieren schädigt. Es können sich Nierensteine bilden und gerade bei Diabetikern kann es auch zum Verlust der Nierenfunktion kommen (Hallo Dialyse!). Von den Dialysepatienten die ich betreue, sind die wenigstens KEINE Diabetiker.
Anschließend folgte eine kleine "Bildergeschichte". Man solle sich doch nur mal die scharfen Krallen eines Adlers vorstellen, die spitzen Zähne eines Löwen und den kraftvollen Kiefer eines Wolfs. Daneben stellen wir den Menschen. Man stelle sich vor wie wir in den Wald gehen und nur mit der Kraft unseres Körpers ein Tier erlegen. Ich würde vermutlich einen Regenwurm schaffen ;-) "Sollten wir Fleisch essen, nur weil wir es können? Unsere "Intelligenz" hat uns auch Alkohol, Zigaretten und Drogen beschert. Sollten wir trinken, rauchen und Drogen nehmen, nur weil wir es können?". Und wie verdammt Recht sie haben!
Unser Körper unterscheide sich fast komplett von dem eines Fleischfressers und ist genetisch absolut nicht dafür ausgelegt sich jeden Tag mit Fleisch zu beschäftigen. Was ich an dieser Stelle einwerfen möchte, wie viele doch vergessen, dass Wurst auch Fleisch ist. In der Norm sollte man maximal zweimal in der Woche Fleisch essen, das heißt auch maximal zweimal in der Woche Salami aufs Brot, aber das vergessen bei mir auf Arbeit 100%, was mir in den letzten Wochen echt erschreckend aufgefallen ist.
So langsam wird man in den Buch an das Thema Massentierhaltung herangeführt. Es werden nach und nach immer wieder Fakten aufgezählt, die sich allerdings mehr um die USA drehen, obwohl die deutsche Übersetzung an einigen Stellen auf Vergleiche mit eingebaut hat. Bei allen Produktionen heißt es, das Maximum an Tieren steht ein Minimum an Platz zur Verfügung. Da eine solche Haltung von Tieren Krankheiten hervorruft, werden Pestizide und Antibiotika in hohen Mengen eingesetzt. Und auch hier ist es Fakt, dass es immer wieder zu einer Resistenz gegenüber Bakterien kommt, weil man zu viel Antibiotika durch das Fleisch zu sich genommen hat. Natürlich entsteht auch Milch in der Massentierhaltung und nur dort, wo es Kälber gibt, die geschlachtet werden sollen. Viele trinken Kuhmilch, aber der Sinn der Kuhmilch sei es aus einem 45-kg-Kalb eine 1000kg schwere Kuh zu machen. Wie solle man dann mit Milch abnehmen? Es wird ja immer behauptet, dass Milch vor Osteoporose schützt, allerdings konnte dies noch keine einzige Studie beweisen. Bewiesen werden konnte jedoch, dass die USA, Schweden und Finnland Spitzenreiter im Konsum von Fleisch, Milch usw. sind. Und jetzt ratet mal in welchen Ländern die Osteoporoserate am höchsten ist?!? Interessant fand ich auch Folgendes " Von den 40 in Kenia du Tansania beheimateten Stämmen kommt Osteoporose nur bei den Massai vor. Und die Massai sind zufällig der Stamm, der Rinder hält und deren Milch trinkt." Dem ist glaube nichts mehr hinzuzufügen.
Das folgende Kapitel hätte ich sehr gerne übersprungen. Nachdem die Autoren ein wenig auf die Praktiken im Schlachthof eingehen, wie z.B. Rinder mit einem Bolzenschuss betäubt werden, diese aber in der Massenabfertigung oft nicht richtig gesetzt werden können, sind einige Zitate von Mitarbeitern aus amerikanischen Schlachthöfen aufgeführt, die alle zugeben, Tiere schon einmal gequält zu haben. "Einmal habe ich mein Messer genommen und einem Schwein den Rüssel abgeschnitten, als wäre es eine Salami...da habe ich Handvoll Pökelsalz und es ihm auf den Rüsselstumpf gerieben..." Ich muss sicherlich nicht weiter ausholen und das komplette Zitat hier schreiben um zu zeigen, wie schlimm diese Situation ist. Und auch wenn alles in mir danach schreit, dass dies doch gar nicht wahr sein kann, so weiß mein Verstand, das dieser Mensch nicht lügt. Es gibt genug gestörter Menschen die sich damit stärken, Tiere zu quälen und jeder, der sich genüsslich von seinem Schnitzel oder der Roulade ein Stück abschneidet, sollte das Quieken und Schreien der Tiere hören und genau solche Bilder im Kopf haben, denn so krank diese Vorstellung auch ist, sie ist alltäglich. In diesem Kapitel fand meine keine lustigen Anspielungen oder komischen Vergleiche, nein, es ist im wahrsten Sinne des Wortes tot ernst. Besonders abartig fand ich auch die Vorstellung, dass das Tiermehl aus an BSE erkrankten Tieren in den USA nicht verwendet werden darf, das Blut der Tiere darf jedoch zur Kälberaufzucht benutzt werden - hmmmhmmm, na dann haut rein!
Im die Gedanken ein wenig herunterzufahren, folgen viele Infos zum Thema Wirtschaft und der Zusammenhang zwischen Kontrolleuren und ihrer früheren Beschäftigung z.B. in der Milchindustrie.
Nach diesem Abschnitt fühlt man sich ein wenig erschlagen und das nächste Kapitel mit dem Titel "Sie schaffen das!" soll Motivation geben. Der innere Schweinehund wird ein wenig vertrieben und der Berg an Problemen, der vor einem liegt, wird etwas verkleinert, indem die ein oder andere Hilfestellung gegeben wird. Es wird verdeutlicht, dass unser Körper weder Fleisch noch Milch braucht, sondern wir einfach süchtig danach sind, so wie andere nach Zigaretten oder Alkohol. Wir denken wir beherrschen unserer Körper, dabei beherrscht dieser uns und sorgt für sämtliche Gelüste. Im damit aufzuräumen kann man auch Fasten, wie im Buch beschrieben wird. Es gibt verschiedene Arten von Fastenkuren, aber alle haben den gleichen Effekt, sie entgiften den Körper. Im Buch wird beschrieben, dass man sich vor einer Fastenkur unbedingt gesund ernähren sollte, das heißt erst vegetarisch und dann vegan Leben. Dies halte ich für ein wenig übertrieben, da eine komplett vegane Lebensweise enorm viel Wissen und Disziplin, sowie Verständnis voraus setzt.
Auf den folgenden Seiten sind einige Vitamine und Spurenelemente beschrieben, welche Funktion sie haben und wo sie enthalten sind. Den Ernährungsplan des Buches werde ich in meinem Beruf nicht umsetzen können. Morgens nach dem Aufstehen erst einmal nichts essen, erst wenn der kleine Hunger kommt ein wenig Obst und dann zum Mittag eine größere Portion gesundes Essen. Mittags habe ich leider nie Zeit um irgendwas zu essen. Trotzdem finde ich die aufgelisteten Lebensmittel (Frühstück, Mittag, Abend, sowie Snacks) sehr hilfreich. Auch die Liste der tierischen, chemischen und möglicherweise schädlichen Inhaltsstoffe ist sehr interessant. Das Amber eine Substanz aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen ist, wusste ich ja bereits. Aber das Lab ein Enzym aus Kälbermägen ist, welches bei der Käseherstellung zum Einsatz kommt, war mir neu. Habe mir jedoch sagen lassen, dass dies nicht bei jeder Käsesorte beinhaltet ist*puh*. Schon mal etwas von Stearinsäure oder Steart gehört? Dies findet man in Kaugummis und wird aus dem Fett von Kühen und Schafen, in den USA auch von eingeschläferten Hunden und Katzen entnommen. Die Liste der tierischen Zusätze ist unglaublich lang und es wird eine Weile dauern, bis man sie alle intus hat, die Vorstellung etwas davon zu essen, bringt mir das Quiecken und Schreien aus dem Schlachthof zurück ins Gedächtnis. Das letzte Kapitel gibt nochmal Kraft und Mut all diese Veränderungen in die Tat umzusetzen. Im Buch ginge es nicht darum, engstirnig einen Plan zu verfolgen und perfekt zu sein, sondern sein Leben zu genießen, und dazu gehört ein gesunder Körper und Geist. Das alte Sprichwort "wer nicht wagt, der nicht gewinnt" beschreibt den Inhalt des Kapitels am ehesten. Wir geben Unmengen an Geld für unsere äußere Schönheit aus, aber für das Innere muss es meist möglichst billig sein. Man solle lernen sich selbst zu lieben und sich selbst an die erste Stelle zu setzen.
Mir hat das Buch viele Tipps gegeben und mich bestärkt zukünftig auf Fleisch zu verzichten. Ich möchte nicht Schuld daran sein, dass Schweine bei Bewusstsein abgebrüht werden oder Hühner, kopfüber langsam verbluten, weil das "humane Schlachten" im Zeitalter der Massenproduktion einfach unmöglich ist. Es wird, wie bereits erwähnt, ein langer Weg werden, alle Fassetten beim vegetarischen Essen zu berücksichtigen. Gerade als ich mir meinen Fruchtjoghurt von Optiwell schmecken lassen wollte und doch nochmal auf die Zutatenliste schaute, so wie es in dem Buch etwa 100mal geraten wird, entdeckte ich dort "Speisegelantine", also flog er so wie er war in den Müll. Die Liste die im Buch vorhanden ist, wird mir in der Anfangszeit sicherlich weiter helfen.
Es hat zum Teil sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und sogleich trieb es mir manchmal einen dicken Ekelkloß in den Hals. Die vielen Fakten zu amerikanischen Untersuchungsbehörden konnte ich mir nicht merken, dazu werde ich aber auf die Suche gehen, nach einem Buch, welches die deutschen Gesetze und Richtlinien etwas genauer beschreibt.
Etwas störend, besonders im letzten Artikel, fand ich die Erwähnung des Wortes Bio. Man solle bei allem was man esse Bio verwenden. Damit kann ich mich leider nicht ganz anfreunden, da das Biosiegel in den letzten Jahren unter vielen Skandalen zu leiden hatte und ich mir nicht sicher bin, ob es sein Geld wert ist. Ich glaube auch ohne Bioprodukte kann man zu einer Skinny Bitch werden!
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Sehr coole Buchrezension :) Das Buch klingt auf jeden Fall mega interessant und ich habe richtig Lustt bekommen, es auch zu lesen.
AntwortenLöschenDa auch ich sehr gerne lesen und es gerade zu liebe meine Meinung zu vertreten, möchte ich hier sehr gern meine Meinung zu den geschilderten Ausschnitten des Buches kund tun.
AntwortenLöschenZuerst ist es immer gut bestimmte gesellschaftliche Aspekte unseres Lebens zu durchleuchten und auch zu hinterfragen. Sehr vieles davon ist nicht koscher, etliches sicherlich moralisch verwerflich. Trotzdem stimme ich mit einigen Punkten in ihrer Radikalität nicht überein.
Der Mensch ist (wie man auch am Gebiss erkennen kann) nun mal ein Allesfresser. Das schließt Fleisch als Nahrung mit ein. Der Vergleich mit den Großtieren, welche ihr Wild selbst schlagen, hinkt insofern, als dass die Menschen in der Frühzeit durchaus Rehe, Antilopen oder mal einen Nutria gejagt haben. Die Massentierhaltung ist nun leider mal ein Zugeständnis an die wachsende Weltbevölkerung, die Urbanisierung und Verstädterung. Überspitzt gesagt, kann nun mal nicht mehr jeder in den Wald gehen und sich ein Reh fangen oder Fallen für Hasen aufstellen. Dafür sind wir inzwischen viel zu viele und das möchte auch keiner. Warum ziehen immer mehr Menschen in größere Städte und nicht in Wald und Flur wo es keinen Strom gibt und man sich das Wasser zum Waschen selbst aus dem Brunnen schöpfen muss? Hier sollte man sich mal selbst an die eigene Nase fassen.
Der zweite Punkt der mir besonders aufgestoßen ist, betrifft die vegetarische Ernährung. Ich möchte das jetzt mal nicht von der ernährungsphysiologischen Seite aufrollen, davon habe ich zu wenig Fachwissen, jedoch von der moralischen Seite. Diese klang ja auch in dem Buch ziemlich stark an.
Hat sich schon mal jemand von Euch mit dem Thema Pflanzenbau beschäftigt? Gerade in den USA gibt es riesige Monokulturen von Weizen, Mais und Soja. Viele Kilometer Land auf denen früher mal Wald, Wiese sowie Flur vorherrschten (wo Tiere lebten), jetzt bebaut mit genmanipulierten, aufgezüchteten und nicht minder viel Pflanzenschutzmittel zum höchsten Ertrag getriebene Pflanzen. In Deutschland ist es noch nicht ganz so schlimm aber das kommt noch!
So und jetzt die Frage, was wollen unter diesen Gesichtspunkten unsere Vegetarier und Veganer in Zukunft zu sich nehmen. Vernichten sie durch ihre pflanzliche Ernährung nicht auch indirekt den Lebensraum der Tiere, die Ökosysteme und alles drum herum.
Wir sind nun mal fast 9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Vieles läuft gegen den Baum, möglichst häufig sollte man hinterfragen. Doch man sollte sich davor hüten seine Lebensweise oder Einstellung zu radikalisieren, sonst verliert man den Blick für die Gesamtheit.
Insofern werde ich auch weiterhin mein Steak auf dem Grill werfen oder meine Salami aufs Pausenbrot legen. Vielleicht dann aber doch mal eher von einem glücklichen Rind.
In dem Buch gibt es einen Spruch "Nur weil man die Augen vor einem Problem verschließt, so ist es noch lange nicht gelöst." Es wäre ja auch zu umständlich an seinem Leben etwas zu ändern und auch wenn dies jetzt persönlich ist, bezweifle ich stark,dass du dir in Zukunft einen Metzger des Vertrauens suchen wirst von dem du dein Fleisch beziehst. Billige Champigong -Lyoner von K-Classic zählt da wohl eher nicht dazu.
LöschenWas genau jetzt die Jagd mit dem benutzen von Strom und fließend Wasser zutun hat,weiß ich leider auch nicht so genau. Weder du noch ich sind in der Lage eine Antilope (die im übrigen ja auch ein Löwe fängt) zu erlegen, aber deswegen kann ich trotzdem Strom benutzen. Es geht nicht darum wie ein Urzeitmensch, sondern gesund und ohne Massentierhaltung zu leben.
Ich habe bereits in meiner Rezension erwähnt, dass der Bezug zu Amerika in dem Buch einfach da ist und das es interessant wäre, den Vergleich zu Deutschland zu haben. Das in Amerika schon einiges aus dem Ruder gelaufen ist, darüber braucht man sich sicherlich nicht streiten, deswegen finde ich deinen Kommentar zu den Monokulturen unpassend.
Man könnte jetzt noch mit dem Thema anfangen, dass das Methan welches deine Steak vor dem Schlachten so in die Luft bläst, die Umwelt ja bekanntermaßen auch schädigt und nicht gerade dafür spricht, dass ich mir noch Sorgen machen muss was ich irgendwann mal esse, weil es dieses "irgendwann" dann eh nicht mehr geben wird.
Und genauso wichtig wie der "Blick für die Gesamtheit" ist,so sollte man auch einfach mal über seinen Tellerrand hinaus schauen.
Zitat: "... deswegen finde ich deinen Kommentar zu den Monokulturen unpassend." Zitat Ende
AntwortenLöschenWarum?
Was beim Fleischesser die Massentierhaltung ist, dies ist beim Vegetarier die Monokultur.
Auch sie ist von der Natur nicht so gewollt und vernichtet den Lebensraum der Tiere. Außerdem, wie wird den in Deutschland Weizen, Roggen, Mais, Raps oder Sonnenblumen angebaut? In Monokulturen!
Oder hast Du schon einmal Erdbeeren, Kartoffeln und Stiefmütterchen in einem Weizenfeld wachsen sehen.
Wer gibt uns das Recht die Massentierhaltung zu verteufeln aber etwa die Monokultur billigend hinzunehmen.
Und was den "Blick für die Gesamtheit" angeht, gerade den wollte ich aufzeigen, als ich auf die soziologischen Folgen der Weltbevölkerung eingegangen bin. Wenn wir alle ab morgen kein Fleisch aus Massentierhaltung essen, wo nehmen wir dann die Pflanzen, das Getreide ect. her? Vernichten wir noch mehr Natur um mehr Anbaufläche zu haben?
So einfach ist das leider nicht!
Also ganz ehrlich,wer MonoKulturen als Argument für MassenTierhaltung verwendet,sollte seine moralischen ansichten dringend überdenken. Wie kann man die MassenTierhaltung rechtfertigen ohne sich wirklich damit auseinander gesetzt zu haben.wie heißt es.hätten SchlachtHöfe gläserne wände,wären fast alle Vegetarier.
LöschenDir geht es vielleicht um ein korrektes Ökosystem,welches wir eh nie erreichen werden,mir geht es jedoch um den moralischen Aspekt. Sind also zwei komplett verschiedene paar Schuhe. Ich weiß auch nicht So recht was deine Argumente bezwecken sollen, außer dir selbst ein ruhiges gewissen.