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Dienstag, 29. Oktober 2013

Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre...

Ja, wenn meine Kollegin heute nicht drei Stunden vor dem Termin beschlossen hätte,dass sie keine Lust hat und wenn die Reitlehrerin mit mir auch eine Einzelstunde gemacht hätte, ja, dann wäre heute Reiten angesagt! Aber da es gleich zwei "Wenns" gab, wurde daraus nichts. Gefüllt mit viel schlechter Laune, entschloss ich mich die Zeit zum Laufen zu nutzen. Natürlich zog ich nach der Katastrophe am Sonntag heute andere Schuhe an. Schon die ersten Schritte waren sehr angenehm, leicht beflügelt und mit ruhigem Atem ging es voran. Immer wieder schossen mir viele Gedanken durch den Kopf und ich wusste gar nicht auf den ich meinen Fokus der Wut als erster richten sollte. Aber so länger ich lief und je mehr ich merkte, dass es einfach gut lief,umso mehr konnte ich abschalten. Ich genoss es irgendwann einfach heute so gut vorwärts zu kommen, zumal ich nach der Plasmaspende gestern, davon echt überrascht war. Etwas unwohl ist mir, wenn es bei der Dunkelheit dann nach Maggi riecht. Ich weiß gar nicht wie ich das anstellen soll, wenn es noch eher dunkel wird. Beleuchtete Straßen nehmen und gesehen werden? Eine Stirnlampe? Naja,ich werde mir was einfallen lassen. Ich schaffte über 9 Kilometer in einer guten Stunde. Ich kann es mir zwar fast nicht vorstellen, aber eine kleine Steigerung wäre über den Winter echt noch Wünschenswert. Vielleicht schaffe ich den Bernsteinlauf nächstes Jahr dann sogar in etwa zweieinhalb Stunden.

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