Da ich ja schon seit einiger Zeit mal reiten wollte, nutzte ich meinen Urlaub für ein paar Tage auf einem Reiterhof. Meine Wahl fiel auf das Rittergut Großgrabe,welches immer mal Werbung auf diversen Aktionsseiten macht. Der Hof liegt in der Oberlausitz, umgeben von vielen Kiefernwäldchen und Baggerseen. Wären es ein bisschen wärmer gewesen, hätte das türkise Wasser doch glatt zum Baden eingeladen. Aber ich war ja auch nicht zum Schwimmen dort. Die ersten Unterrichtsstunden fanden an der Longe statt. Am zweiten Tag ging es dann im Schritttempo auf einen zweistündigen Ausflug. Ich wusste gar nicht wieviele einzelne Rückenmukeln man so haben kann ;-) Neben dem Rücken tat aber auch alles andere weh. Arme, Bauch, Beine...alles ;-) Erstaunlich war aber,sobald man sich wieder in den Sattel geschwungen hat, war der Muskelkater wie weggeritten.
Krümel hatte bei der Longenarbeit nicht ganz so viel Spaß und war oft ziemlich gelangweilt. Bei den Ausritten war er dann doch etwas motivierter. Störend war nur der "Reiter" vor uns,der mehr damit beschäftigt war sich auf dem Pferd zu fotografieren, als das Pferd irgendwie in der Spur zu halten. Mich würde ja mal interessieren ob die Fotos was geworden sind,die er blind nach hinten geschossen hat,um irgendwie auch seine Freundin zu erwischen :-DGlücklicherweise war es der einzige Ausritt,bei dem sie mit dabei waren. Bei den anschließenden Ausflügen durften wir dann schon kleinere Stücke im Trab reiten. Zum Glück hat jeder Sattel auch einen Griff, an dem ich mich festhalten konnte, da meine mangelnde Erfahrung mir das Gefühl gab, jeden Moment aus dem Sattel zu fliegen - was natürlich nicht passierte.
Alles in allem waren die 5 Tage ein guter Reiteinstieg, auch wenn teilweise die Organisation etwas fehlte und nicht persönlich auf den jeweiligen Fortschritt eingegangen wurde.
Weiter geht es nun in einer Reitschule vor Ort. Sylvia wollte mich gleich von Anfang an frei in der Halle reiten lassen, aber als sie merkte das ich davon etwas überrumpelt war,nahm sie mich doch nochmal an die Longe. Ein kurzes Kennenlernen mit dem Pferd und dann nahm ich doch selbstständig die Zügel in die Hand. Henrie hört hauptsächlich auch auf die Stimme,was es für Reitanfänger echt einfach macht,da die Kraft in den Oberschenkeln sehr schnell nachlässt*g* Aber ich bleibe dran und freue mich schon auf die nächste Stunde
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